Author: Nicole Kruse

  • Wie HighVibes Media die größten Retail-Media-Lücken schließt – und warum HighImpact Formate zur neuen Benchmark werden 

    3 minuten

     
    Nachdem wir im ersten Teil unserer Retail-Media-Reihe die strukturellen Herausforderungen des Marktes beleuchtet haben, folgt nun der entscheidende nächste Schritt: Wie lässt sich dieses Potenzial tatsächlich heben? Und welche Rolle spielen HighImpact Formate dabei, die Lücken zu schließen, die heute zwischen Retailer-Technologie und Markenanforderungen klaffen? 

    Retail Media befindet sich an einem spannenden Punkt seiner Entwicklung. Auf der einen Seite wächst das Inventar der Händler rasant, Daten werden wertvoller und Kampagnen performanter. Auf der anderen Seite zeigt sich, dass die kreative Umsetzung – der Ort, an dem Markenkommunikation tatsächlich stattfindet – in vielen Fällen noch nicht Schritt halten kann. HighVibes Media setzt genau dort an. Mit HighImpact Werbemitteln, die dynamisch, datengetrieben und konversionsorientiert gestaltet sind, ermöglichen wir Marken eine Form von Retail Media, die dem heutigen Anspruch an Effizienz und Relevanz gerecht wird. 

    Warum HighImpact Creatives der Schlüssel für echte Retail-Media-Performance sind 

    Während Retailer sich auf Daten, Placement und Inventar konzentrieren, entsteht der größte Wert für Marken im Creative selbst. Es ist das Creative, das Aufmerksamkeit schafft, Produktinformationen vermittelt und Konsumenten zum Handeln bewegt. Genau hier entstehen derzeit die größten Lücken im Markt: Viele Retail-Media-Banner sind zu klein, zu starr oder zu unspezifisch, um wirklich Wirkung zu entfalten. 

    HighImpact Formate lösen dieses Problem. Sie bringen Größe, Dynamik und Funktionalität dorthin, wo sie am dringendsten gebraucht werden: in den digitalen Warenkorbmoment. Die Formate von HighVibes Media sind nicht nur visuell aufmerksamkeitsstark, sondern intelligent. Sie verbinden Daten, Inhalte, Interaktion und Conversion zu einer einheitlichen Experience – und genau das macht den Unterschied. 

    Welche Probleme wir lösen – und wie unsere Features Marken messbar erfolgreicher machen 

    1. Die fehlende Flexibilität von Retailer-Creatives → gelöst durch dynamische Produktfeed-Integration 

    Viele Retailer können ihre Werbemittel nicht in Echtzeit mit aktuellen Produktdaten versorgen. Deshalb sehen Nutzer oft Preise, die nicht mehr stimmen, oder Produkte, die nicht verfügbar sind. 

    HighVibes Media löst dieses Problem durch eine nahtlose Anbindung an Produktfeeds. Preise, Verfügbarkeiten, Varianten und Promotions werden automatisch aktualisiert – über alle Händler hinweg. Marken sparen Produktion, vermeiden Fehler und können jederzeit sicher sein, dass ihr Creative den tatsächlichen Kaufstatus abbildet. 

    Vorteile: 

    • immer aktuelle Produkt- und Preisinformationen 
    • keine manuelle Creative-Anpassung 
    • ein Master Creative für alle Retailer 

    Beispiel mit Countdown & Slider mit Animationen. Der ausgewählte Blumenstrauß kann direkt in den Warenkorb im Shop gelegt werden.


    2. Fehlende Relevanz und generische Botschaften → gelöst durch Data-Feed-Integration 

    Viele Retail-Media-Anzeigen spiegeln weder Trendverhalten noch situative Nachfrage wider. Sie reagieren nicht auf regionale Unterschiede, saisonale Peaks oder Nutzerverhalten. 

    Mit unseren Datenfeeds werden Creatives intelligent. Sie passen sich automatisch an Signale an: Was suchen Nutzer? Wie verhält sich die Nachfrage? Welche Sortimente sind regional stärker? Welche Themen treiben die Community? 

    So wird aus einer statischen Anzeige ein lernfähiges und adaptives Werbemittel. 

    Beispiele: 

    • in München werden andere Produktvarianten ausgespielt als in Hamburg 
    • Promotions erscheinen nur bei Retailern, die sie tatsächlich führen 
    • saisonale Trends steuern automatisch den Content 


    3. Der Journey-Bruch nach dem Klick → gelöst durch integrierte Store Locator & Formular-Funktionen 

    Viele Retail-Media-Kampagnen verlieren Konsumenten, sobald sie aus dem Banner herausgeführt werden. Der Weg zur Landing Page ist oft lang, holprig oder bricht ganz ab – ein Problem, das für viele Marken teuer ist und Kunden kostet. 

    HighVibes Media integriert Funktionen direkt ins Creative, die die Customer Journey deutlich verkürzen: 

    Store Locator 

    • Nutzer sehen sofort, wo das Produkt in ihrer Nähe verfügbar ist 
    • ideal für FMCG, Beauty und alle Produkte, die stationär gekauft werden 
    • reduzierte Absprungraten, höhere Kaufwahrscheinlichkeit 

    Formular-Integration 

    Eines der stärksten Features in unserem gesamten Retail-Media-Stack: 
    Nutzer können einzelne Formularfelder direkt im Werbemittel ausfüllen, und diese werden anschließend automatisch auf die vollständige Formularmaske der Landing Page übertragen. 

    Das bedeutet: 

    • weniger Reibung, weniger Abbrüche 
    • deutlich höhere Conversion Rates 
    • ideal für Cashback-Aktionen, Gewinnspiele, Newsletter, Produktproben 

    Ein Prozess, der früher mehrere Schritte erforderte, funktioniert nun nahezu reibungslos mit erheblichen Performancegewinnen. 


    4. Kreative Austauschbarkeit → gelöst durch HighImpact Designs & Dynamic Content 

    Viele Retail-Media-Anzeigen sehen gleich aus: kleine Banner, wenig Text, kaum Markenerlebnis. Doch Konsumenten entscheiden in Millisekunden und Attention ist eine knappe Ressource. 

    Unsere HighImpact Creatives erzeugen: 

    • größere Sichtbarkeit 
    • mehr Markenpräsenz 
    • höhere Interaktionsrate 
    • dynamische Varianten, die sich automatisch anpassen 

    Dynamic Content ermöglicht es Marken, hunderte Varianten eines Creatives aus einem einzigen Setup zu erzeugen: für unterschiedliche Zielgruppen, Retailer, Regionen oder Produktfamilien. 

    Was wir mit HighImpact Formaten schaffen: eine echte End-to-End-Retail-Media-Lösung 

    Durch die Kombination aus Daten, Dynamik und kreativer Intelligenz schaffen wir eine Lösung, die weit über klassische Retail-Media-Inventare hinausgeht. Marken erhalten ein Werbemittel, das: 

    • besser auffällt 
    • präziser kommuniziert 
    • relevanter ausgespielt wird 
    • weniger Journey-Reibung besitzt 
    • mehr Conversion erzeugt 
    • über alle Händler skalierbar bleibt 

    Ein Creative, das sowohl Awareness als auch Abverkauf treibt – und damit exakt die Effizienz liefert, die Retail Media heute verspricht, aber im Markt noch zu selten einlöst. 

    Fazit: HighVibes Media schließt die Lücken, die Retail Media heute bremst 

    Retail Media bietet enormes Potenzial – doch es entfaltet sich nur dann vollständig, wenn die Creatives selbst intelligent genug sind, um mit den Retailer-Daten und Nutzerbedürfnissen mitzuhalten. Genau an diesem Punkt setzt HighVibes Media an. Wir schaffen HighImpact Formate, die nicht nur größer und auffälliger sind, sondern smarter, dynamischer und verkaufsorientierter. 

    Damit wird Retail Media nicht nur ein Werbekanal, sondern ein wirklicher Performance- und Markenhebel. 

  • Retail Media: Warum Marken nicht mehr daran vorbeikommen – und wie HighImpact Formate bei der Zielerreichung unterstützen können.  

    5 minuten

    Retail Media hat sich in den vergangenen Jahren von einem Nischenthema zum am schnellsten wachsenden Advertising-Segment entwickelt. Händler öffnen ihre Daten, Marken investieren Budget in unmittelbare Kaufnähe, und Konsumenten interagieren immer häufiger mit Werbemitteln, die direkt im digitalen Regal platziert sind. Beflügelt durch steigende Datenschutz-Anforderungen, die Abkehr von Third-Party-Cookies und die Sehnsucht der Marken nach messbarem Wachstum, ist Retail Media heute zu einem der effektivsten Hebel im gesamten Marketing-Mix geworden. 

    Doch während der Markt rasant wächst, zeigt sich eine deutliche Diskrepanz: Die inhaltliche und kreative Qualität vieler Retail-Media-Platzierungen bleibt hinter dem technologischen Potenzial zurück. Banner sind häufig statisch, Werbemittel wirken austauschbar, und nicht selten führen schlecht integrierte Customer Journeys dazu, dass Konsumenten den Weg zum Kauf verlieren, bevor sie überhaupt die Produktseite erreichen. Genau hier setzt HighVibes Media mit HighImpact Formaten an – als Antwort auf die strukturellen Schwächen eines Marktes, der nach Innovation und Effizienz verlangt. 

    Warum Retail Media unverzichtbar geworden ist 

    1. Nähe zum Kaufmoment 

    Der vielleicht größte Vorteil liegt in der direkten Nähe zum Moment der Entscheidung. Retail Media erreicht Konsumenten nicht „irgendwo“ im Netz, sondern genau dort, wo sie aktiv nach Produkten suchen, Kategorien vergleichen oder bereits Artikel im Warenkorb haben. Es ist der digitale Point of Sale – das Schaufenster der Händler. 

    Marken profitieren von: 

    • hoher Conversion-Wahrscheinlichkeit, weil das Interesse bereits vorhanden ist. 
    • geringem Streuverlust, da die Werbung Menschen erreicht, die bereits in der Kategorie unterwegs sind oder vergleichbare Produkte kaufen 
    • direkten Effekten auf den Abverkauf, durch die Nähe zum Kauf 


    2. Daten statt Annahmen 

    Ein weiterer entscheidender Faktor ist der Zugang zu First-Party-Daten der Retailer. Während klassische Display-Kampagnen oft auf breiten Zielgruppenvorannahmen basieren, können Retail-Media-Anzeigen auf verhaltensbasierten Signalen ausgespielt werden: Suchanfragen, Kaufhistorien, Warenkorbaktivitäten oder Kategorieinteresse. 
    Diese Daten ermöglichen ein Targeting, das sowohl präzise als auch wirkungsvoll ist. Marken können ihre Botschaften so personalisieren, dass sie genau den Bedarf des Nutzers treffen – sei es ein passender Produkttipp, ein Promotion-Hinweis oder die Empfehlung eines ergänzenden Artikels. Gleichzeitig lassen sich Kampagnen anhand realer Verhaltensdaten kontinuierlich optimieren. Es entsteht ein Kreislauf aus Relevanz, Effizienz und Verbesserung, der weit über das hinausgeht, was klassische Online-Kanäle leisten können. 

    3. Messbarkeit und Attribution 

    Was Retail Media besonders attraktiv macht, ist seine Messbarkeit. Jeder eingesetzte Euro kann auf konkrete KPIs einzahlen. Retailer liefern in der Regel sehr genaue Informationen darüber, wie sich Anzeigen auf Klicks, Käufe und Umsatz auswirken. Marken können nicht nur den klassischen ROAS berechnen, sondern auch den tatsächlichen Sales Uplift erkennen, den eine Kampagne generiert hat – inklusive inkrementeller Verkäufe, die ohne Werbung nicht stattgefunden hätten. 
    Für viele Unternehmen ist das ein Paradigmenwechsel: Retail Media ist nicht nur ein Branding-Kanal, sondern entwickelt sich zunehmend zu einem messbaren Profitcenter. Kampagnen lassen sich direkt mit dem Umsatz verknüpfen, neue Käufergruppen können identifiziert und wieder aktiv angesprochen werden. Damit wird Retail Media zum strategischen Instrument, das sowohl kurzfristige Abverkäufe als auch langfristige Kundengewinnung begünstigt. 

    Retail Media im Wandel – und warum der Markt mehr braucht als Standard-Banner 

    Der Reiz von Retail Media liegt auf der Hand: Marken erreichen Konsumenten genau in dem Moment, in dem sie bereits eine Kaufabsicht haben. Suchanfragen, Warenkörbe, Kategorieseiten – all das sind hochwirksame Kontaktpunkte. Doch trotz dieses Potenzials ist Retail Media in Europa und im DACH-Raum noch weit von seiner Reife entfernt. 

    Zum einen gibt es enorme Unterschiede im technologischen Entwicklungsstand der Retailer. Amazon ist hier seit Jahren Benchmark: dynamische Produktanzeigen, exakte Attribution, Millionen von Echtzeit-Datenpunkten, ein geschlossenes Messsystem und ein ausgereiftes Self-Service-Toolset. Andere Händler bewegen sich zwar schnell vorwärts, doch sie starten von ganz unterschiedlichen Niveaus. Manche Retailer verfügen über robuste Datenfeeds und automatisierte Inventarsteuerung; andere arbeiten noch mit manuellen Uploads oder haben gar keine Möglichkeit, tagesaktuelle Preise und Verfügbarkeiten auszuspielen. 

    Besonders in Europa zeigt sich ein strukturelles Defizit: Es fehlt an kreativer Vielfalt. Während die Retail-Media-Netzwerke (RMNs) ihre Media-Platzierungen ausbauen, bleiben die Werbemittel selbst oft schmal, statisch und visuell kaum auffallend. Die Folge: Marken investieren in ein Umfeld mit hoher Intent, können aber das kreative Potenzial dieser Umfelder nicht ausschöpfen. Damit verschenken sie wertvolle Attention – und Attention ist im digitalen Handel eine harte Währung. 

    Warum die Herausforderungen im Retail Media so hartnäckig sind 

    Ein zentrales Problem ist die Fragmentierung des Marktes. Jeder Händler nutzt eigene KPIs, eigene Dashboards, eigene Systeme und teilweise sogar eigene Creative-Spezifikationen. Marken müssen sich mit heterogenen Datenlandschaften auseinandersetzen, und der Vergleich von Kampagnen über verschiedene Retailer hinweg ist oft schwierig bis unmöglich. 

    Gleichzeitig gibt es kaum echte Echtzeit-Datenströme. Preise ändern sich im Handel täglich, promotete Produkte wechseln, Verfügbarkeit schwankt – doch viele Retail-Media-Banner bleiben statisch. Das führt zu Anzeigen, die falsche Preise kommunizieren oder Produkte bewerben, die beim Händler bereits ausverkauft sind. Eine klare Conversion-Bremse. 

    Hinzu kommt ein weiterer, oft unterschätzter Aspekt: die User Experience nach dem Klick. Viele Retail-Media-Kampagnen führen auf Landing Pages, die völlig losgelöst von der Anzeige wirken. Nutzer müssen Formulare neu ausfüllen, Preise stimmen nicht überein, Händler sind nicht ausgewählt oder Promotions fehlen. Der „Journey-Bruch“ ist eine der größten Schwachstellen im gesamten Retail Media Funnel – und gleichzeitig einer der effektivsten Hebel zur Performance-Steigerung. 

    Die großen Player im DACH-Raum – und wo sie stehen 

    Neben Amazon, das in fast allen Kategorien weiterhin dominiert, entwickeln Händler wie OTTO, MediaMarktSaturn Retail Media, dm, Rossmann und Rewe ihre Ad-Ökosysteme Schritt für Schritt weiter. OTTO gehört zu den stärksten Retail-Media-Anbietern Europas und stellt Marken sehr solide Daten- und Produktfeed-Integrationen bereit. MediaMarktSaturn punktet mit einer starken Kombination aus Onsite- und Instore-Media und verfügt über eine hochrelevante Zielgruppe im Bereich Consumer Electronics. 

    Im FMCG-Segment haben dm und Rossmann die Chance, dank ihrer hohen Besuchsfrequenz und intensiven Kundenbindung zu einem der wichtigsten Touchpoints der Customer Journey zu werden. 

    Doch eines vereint fast alle Player: Die Inventarqualität entwickelt sich schnell, doch die kreative Ausgestaltung hinkt hinterher. Das bedeutet: Ein entscheidender Wettbewerbsvorteil entsteht nicht nur durch die Wahl des Retailers, sondern durch das Creative selbst – und vor allem durch dessen Fähigkeit, dynamisch, datengetrieben und visuell differenzierend zu arbeiten. 

    Kreative HighImpact-Formate: Die Antwort auf ein strukturelles Marktproblem 

    HighImpact Werbemittel bieten genau die Funktionen, die viele Retailer selbst (noch) nicht bereitstellen können, aber die Marken dringend benötigen, um die Performance ihrer Kampagnen nachhaltig zu erhöhen. 

    Ein Beispiel ist die Einbindung dynamischer Produktfeeds. Damit lassen sich Preise, Verfügbarkeiten und Promotions automatisch aktualisieren – und zwar über verschiedene Händler hinweg. Marken müssen nicht mehr für jeden Retailer eigenständige Creatives anlegen. Stattdessen entsteht ein zentrales HighImpact Master Creative, das sich flexibel an Zielgruppe, Händler, Sortiment und Kontext anpassen kann. 

    Ein weiterer Vorteil liegt in der Integration von Datenfeeds. Trends, Suchnachfragen, saisonale Peaks oder regionale Unterschiede können direkt in die Creative-Logik einfließen. So zeigt ein Werbemittel in München andere Produktempfehlungen als in Berlin, und eine Promotion wird nur dann eingeblendet, wenn der Händler sie tatsächlich führt. 

    Für die Conversion-Phase spielen Store Locator und Formular-Integration eine zentrale Rolle. Ein im Creative integrierter Store Locator führt Konsumenten ohne Umwege zu einem Händler in ihrer Nähe, ein Feature, das im stationär getriebenen FMCG- und Beauty-Segment enorme Hebelwirkung hat. 

    Noch stärker wirkt die Möglichkeit, Formularfelder direkt im Werbemittel ausfüllen zu lassen und diese Informationen automatisch in die Formularmaske auf der Landing Page zu übertragen. Was früher zwei oder drei Schritte waren, wird so zu einem einzigen, nahtlosen Prozess. Die Abbruchquote sinkt deutlich, die Lead-Completion-Rate steigt, ein Vorteil, der selbst im hochoptimierten Amazon-Kosmos nicht selbstverständlich ist. 

    Was Marken jetzt tun sollten – und wie HighImpact dabei hilft 

    Für Marken bedeutet all das: Wer Retail Media ernst nimmt, muss über das Inventar hinaus denken. Es reicht nicht, in Umfelder mit hoher Kaufintention einzubuchen. Die entscheidende Differenzierung entsteht erst dann, wenn die Werbemittel selbst intelligenter, relevanter und dynamischer werden. 

    HighImpact Formate bieten Marken genau diese Fähigkeit. Sie ermöglichen es, Retail Media End-to-End zu denken: vom Produktfeed über das Creative bis zur Conversion. Sie lösen die größten strukturellen Herausforderungen des Marktes – von der Echtzeit-Datenanbindung über dynamische Content-Steuerung bis hin zur Optimierung der Customer Journey – und schaffen damit den Mehrwert, den Retail Media heute dringend braucht: Aufmerksamkeit, Relevanz und messbaren Umsatz. 
     

    Willst Du wissen, welche Lösungen HighVibes Media für diesen Bereich anbieten, dann sprich uns gern an: hello@highvibes.media. 

  • Sinkende Aufmerksamkeit, steigende Erwartungen – was digitale Werbung heute leisten muss 

    2 minuten

    Achtung, du hast jetzt genau acht Sekunden, um diesen Satz zu lesen – und schon ist die durchschnittliche menschliche Aufmerksamkeitsspanne im Internet dahin. Glückwunsch, du bist jetzt offiziell auf Goldfisch-Niveau. 🐠 

    Klingt lustig, ist aber für Marketer, Medienhäuser und Kreative ein echtes Problem: Menschen nehmen täglich über 10.000 Werbebotschaften wahr (Quelle: Nielsen). Dabei bleibt für jede einzelne kaum Zeit, sich festzusetzen. Das Ergebnis: Sinkende Aufmerksamkeit, steigende Erwartungen – und ein massiver Druck auf die digitale Werbung. 

    Die ernüchternde Realität der Standardwerbung 

    Zahlen gefällig? 

    • CTR bei Standard-Bannern: im Schnitt nur 0,1 – 0,3 % 
    • Marken-Recall klassischer Display-Werbung: meist unter 10 % 
    • Viewability: laut IAB Europe nur 50 – 60 % 
    • Kosten pro qualifiziertem Kontakt: seit 2020 um bis zu 65 % gestiegen (Nielsen, IAB Europe) 

    Kurz gesagt: Immer mehr Geld für immer weniger Wirkung. 
    Während Nutzer:innen Werbung wegscrollen, hoffen Marken auf den nächsten „perfekten Funnel“. Aber die Wahrheit ist: Performance ohne Emotion funktioniert nicht mehr. 

    Warum die Aufmerksamkeit so schwer zu bekommen ist 

    Das Internet hat sich verändert. Früher scrollte man durch Websites – heute durch Leben. 
    Ob TikTok, Reels oder Insta-Stories: Inhalte konkurrieren in Millisekunden um den nächsten Daumenstopp. 

    Hinzu kommt: 

    • Multiscreening – 70 % der Menschen nutzen mindestens zwei Geräte gleichzeitig. 
    • Informationsüberflutung – die Menge an Online-Content hat sich in den letzten fünf Jahren verdoppelt. 
    • Algorithmische Filterblasen – Nutzer:innen sehen nur noch das, was sie sowieso interessiert. 

    Für Werbung bedeutet das: Sie muss mehr leisten als sichtbar sein.

    Sie muss relevant, unterhaltsam und emotional sein – und zwar sofort. 

    Was heute funktioniert: Werbung, die fasziniert statt nervt 

    Studien zeigen: Menschen lehnen Werbung nicht grundsätzlich ab – sie lehnen langweilige oder störende Werbung ab. 
    Eine aktuelle Untersuchung von Kantar belegt: 78 % der Befragten wünschen sich kreativere, unterhaltsamere Werbeformen. 

    Was also funktioniert? 

    • Formate, die nicht unterbrechen, sondern Neugier wecken. 
    • Inhalte, die emotionalisieren, statt nur Botschaften abzufeuern. 
    • Werbung, die inszeniert, statt nur „ausgeliefert“ zu werden. 

    Oder, etwas simpler gesagt: Erlebnisse statt Eindrücke. 

    High-Impact-Formate als Antwort auf den Aufmerksamkeits-Crash 

    Eine vielversprechende Lösung sind sogenannte High-Impact-Formate – aufmerksamkeitsstarke, interaktive Werbeformen, die bewusst aus der Banner-Masse herausstechen. 

    Studien des IPG Media Lab zeigen, dass High-Impact-Ads im Vergleich zu Standardformaten: 

    • 47 % höhere Erinnerungswerte, 
    • bis zu doppelt so hohe Engagement-Raten 
    • und eine längere Verweildauer erzielen. 

    Diese Formate nutzen oft den gesamten Screen, reagieren auf Scrollbewegungen oder interagieren mit dem Nutzerverhalten – etwa durch Mini-Games, animierte Storys oder personalisierte Elemente. 

    Das Ziel ist immer dasselbe: Aufmerksamkeit durch Erlebnis. 

    Warum das kein Selbstzweck ist 

    High-Impact-Werbung ist kein schönes Gimmick, sondern eine strategische Antwort auf ein strukturelles Problem. 
    In einer Zeit, in der reine Reichweite an Bedeutung verliert, zählt die Qualität der Aufmerksamkeit. 

    Denn: 

    • Nur 5 % der digitalen Werbekontakte werden bewusst wahrgenommen (Lumen Research). 
    • Diese 5 % bestimmen aber über 80 % der Werbewirkung – also Markenwahrnehmung, Erinnerung, Kaufabsicht. 

    Mit anderen Worten: 
    Lieber zehn Sekunden echte Aufmerksamkeit als tausend flüchtige Impressions. 

    High-Impact-Formate schaffen genau das: Sie holen den Menschen ab – nicht nur den Algorithmus. 

    Was bleibt: Kreativität schlägt Quantität 

    Ob High-Impact-Ad, Native-Format oder cleveres Story-Placement – entscheidend ist nicht die Technologie, sondern die Idee. 
    Denn am Ende gilt: Gute Werbung fühlt sich nicht wie Werbung an. 

    Wenn sie emotional berührt, überrascht oder inspiriert, darf sie auch verkaufen – ganz nebenbei. 
    Und vielleicht ist das der schönste Nebeneffekt des digitalen Zeitalters: 
    Wir müssen Werbung nicht mehr „überleben“. Wir können sie wieder mögen. 

     
     
    Quellen:  
    https://www.advanced-television.com/2017/10/09/study-consumers-spend-more-time-with-interactive-ads  
    https://www.marketingdive.com/news/study-interactive-video-ads-boost-viewing-time-47/506780/  
    https://www.etcentric.org/ipg-media-lab-study-reveals-parameters-for-ad-effectiveness/
    https://www.exchange4media.com/marketing-news/creative-quality-drives-36-higher-profitability-kantar-report-145217.html
    https://dmexco.com/press/study-by-dmexco-and-kantar-reveals-german-advertising-needs-to-be-more-emotional-bolder-and-more-creative/

  • Sommer, Spielspaß, Racing-Feeling pur!

    < 1 minute

    Für Carrera-Revell durften wir die Faszination der Ultra Racers – Series 1 digital erlebbar machen. Zwei Wochen lang haben wir User mitgenommen in eine Welt voller Action, Wettbewerb und Geschwindigkeit.

    Im Mittelpunkt stand das, wofür REVELL CONTROL steht: pure Action. Zwei Gamer, zwei heranrasende Racer – und jede Menge ferngesteuerte Power, die Adrenalin spürbar macht.

    Über einen interaktiven Slider konnten Fans alle Racer entdecken und sich spielerisch mit der Marke beschäftigen – ein digitales Erlebnis, das im Gedächtnis bleibt.

    Und die Zahlen zeigen:

    • CTR 1,3 %
    • Viewability 91,8 %

    Ein starker Beweis, dass Emotionalität und Interaktion die perfekte Kombi für nachhaltigen Marken-Recall sind.

  • Was passiert, wenn Kreativität auf Technologie trifft?

    < 1 minute

    Im September durften wir das gemeinsam mit dem Team der Seven.One Entertainment Group zeigen – mit der Kampagne zu „The Power“.

    Die Umsetzung: ein immersives 3D-Erlebnis mit Animationen, Effekten und Bewegung, die direkt auf die Maus reagiert.
    Die Akteure fungieren als Hotspots, die bei Mouse-Over zusätzliche Inhalte zeigen. Ein Feature, das neugierig macht – und begeistert genutzt wurde.
    Ein interaktives Konzept, das besonders auf Desktop eindrucksvoll zur Geltung kommt.

    Das Ergebnis:

    • CTR 1,27%
    • Engagement Rate 21 %
    • 78 % der User haben die Werbung länger als 5 Sekunden angesehen

    Ein Beweis dafür, dass kreative Werbemittel wirken – besonders, wenn sie die Zielgruppe aktiv einbeziehen.

    Ein großes Dankeschön an das Team der Seven.One Entertainment Group für Euer Vertrauen und die reibungslose und partnerschaftliche Kommunikation!

  • Stories that stick – Geschichten sind echte biochemische Magie 

    4 minuten

    Wie Storytelling unsere Hormone triggert – und warum das in der Werbung Gold wert ist 

    Ich sage es gleich vorweg: Wenn ich heute noch eine Anzeige sehe, die mir in den ersten drei Sekunden erklären will, warum ich etwas „unbedingt brauche“, bin ich raus. 
    Wir leben in einer Welt, in der Konsument:innen von früh bis spät mit Botschaften überflutet werden – von Werbung, Marken, Content, Content über Content. 
    Und trotzdem schaffen es einige wenige Kampagnen, dass wir innehalten. Dass wir fühlen. Dass wir hängenbleiben. 

    Der Grund ist kein Zufall. Es ist Biochemie. 
    Geschichten sprechen das an, was in uns Menschen tief verwurzelt ist: unsere neuronale und hormonelle Reaktion auf Bedeutung, Spannung, Empathie. 
    Oxytocin, Dopamin, Endorphine – diese Stoffe entscheiden, ob eine Botschaft emotional ankommt oder einfach nur vorbeirauscht. 

    Ich nenne das gerne: Storytelling als biochemisches Marketinginstrument. 

    Was im Gehirn passiert, wenn wir Geschichten hören 

    Oxytocin – das Hormon der Verbindung

    Oxytocin ist das „Vertrauenshormon“. Es wird ausgeschüttet, wenn wir Nähe, Empathie oder Verbundenheit empfinden. 
    In einer bekannten Studie erhielten Proband:innen Oxytocin oder ein Placebo, während sie emotionale Kurzfilme sahen. Das Ergebnis war eindeutig: Diejenigen mit Oxytocin spendeten danach mehr Geld und fühlten sich stärker mit den Menschen in der Geschichte verbunden. (Studie: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3584120/

    Was heißt das für Marken? 
    Wenn wir Geschichten erzählen, die nicht um Produkte, sondern um Menschen kreisen, um ihre Zweifel, Ängste, Hoffnungen, dann aktivieren wir genau diesen biologischen Mechanismus. Wir schaffen Nähe. Vertrauen. Bindung. 

    Endorphine – der natürliche Feelgood-Booster

    Endorphine sind körpereigene Glücksbotenstoffe. Sie senken Stress, machen uns empfänglicher und steigern das Wohlbefinden. Wann entstehen sie? Zum Beispiel, wenn wir lachen, überrascht werden oder einfach etwas Angenehmes erleben. 
    In Storytelling übersetzt heißt das: Humor, kleine Brüche, Momente der Leichtigkeit oder Wärme aktivieren genau diese Reaktion. 

    Eine gute Geschichte darf also auch mal schmunzeln lassen. Oder kurz irritieren. 
    Denn genau das löst im Gehirn eine positive „Chemie“ aus, die wir mit der Marke verknüpfen. 

    Dopamin & Cortisol – Spannung, Fokus, Erleichterung

    Dopamin sorgt dafür, dass wir dranbleiben. Es wird ausgeschüttet, wenn wir etwas erwarten oder wenn Spannung aufgebaut wird. 
    Darum lieben wir Cliffhanger. Darum hören wir Podcasts zu Ende, wenn die Erzählung uns mitzieht. 
    Cortisol dagegen ist das Stresshormon, und ja, auch das ist wichtig. 
    Interessanterweise kann gutes Storytelling Cortisol senken. In einer Studie mit hospitalisierten Kindern hat man nach dem Vorlesen von Geschichten weniger Stresshormone, mehr Oxytocin und sogar weniger Schmerzempfinden gemessen. 

    Geschichten sind also buchstäblich Medizin für Kopf und Herz – und ein unschlagbares Werkzeug, wenn wir Aufmerksamkeit halten und gleichzeitig Vertrauen aufbauen wollen. 

    Warum diese Prozesse für Marketing und Branding entscheidend sind

    Hier wird’s praktisch: 
    Wenn Geschichten diese biochemischen Reaktionen auslösen, dann hat das direkte Konsequenzen für Markenführung. 

    1. Sie erzeugen echte emotionale Bindung

    Vertrauen entsteht nicht durch ein Versprechen, sondern durch Resonanz. Wenn Menschen sich in einer Geschichte wiederfinden, schüttet ihr Gehirn Oxytocin aus – und das macht sie offener, verbundener, loyaler. 

    2. Sie halten die Aufmerksamkeit länger

    Dopamin sorgt für Fokus. Wenn eine Geschichte Spannung und Struktur hat, bleibt das Publikum dran – ganz ohne Zwang oder Clickbait.

    3. Sie bauen Abwehr ab

    Niemand will „beworben“ werden. Aber alle hören gern eine gute Geschichte. 
    Wenn eine Marke es schafft, dass sich ihre Kommunikation nicht wie Werbung anfühlt, sondern wie eine authentische Erzählung, dann senkt das die innere Abwehrhaltung. 

    4. Sie aktivieren Handlung

    Emotionale Involvierung führt zu Aktion: Teilen, Empfehlen, Kaufen. 
    Menschen handeln, wenn sie etwas fühlen. Punkt. 

    Was gutes Storytelling leisten muss

    Jetzt kommt der Teil, bei dem viele scheitern. Denn Storytelling ist nicht einfach „wir erzählen mal was“. Damit die biochemische Magie wirklich zündet, braucht es bestimmte Elemente: 

    MerkmalWarum es wirkt
    Charaktere mit TiefeOxytocin reagiert auf Empathie. Wenn man sich in jemanden hineinversetzen kann, funktioniert Bindung.
    Konflikt, Risiko, SpannungOhne Reibung keine Aufmerksamkeit. Dopamin liebt Herausforderungen.
    Emotion & soziale RelevanzGeschichten, die etwas Menschliches erzählen – über Angst, Liebe, Hoffnung, Zweifel – wirken auf einer tieferen Ebene.
    Überraschung oder WendepunktUnser Gehirn liebt Unerwartetes. Es signalisiert: „Achtung, hier passiert etwas Neues.“
    Ein runder AbschlussDie Belohnung. Das Gefühl von Sinn. Das lässt die Story positiv nachhallen.
    Ton, Stimme, RhythmusWie erzählt wird, ist fast wichtiger als was erzählt wird. Ein ehrlicher Ton bleibt hängen.

    Wie sich das in der Praxis umsetzen lässt

    Wichtigster Punkt: Starte nicht mit deinem Produkt, sondern mit einem Menschen. 
    Erzähl, was ihn bewegt, was ihn nervt, wovor er Angst hat. Und dann zeig, wie Veränderung möglich ist – nicht durch dein Produkt, sondern durch das, was es ermöglicht. 

    Ein paar erprobte Prinzipien: 

    • Fang mit einem Moment an, nicht mit einem Slogan
    • Zeig Emotionen, nicht nur Argumente
    • Bau Spannung auf, auch in kurzen Formaten
    • Nutze Musik, Stimme, Pausen – sie wirken stärker als Text
    • Miss, was wirklich berührt – nicht nur, was geklickt wird

    Und bitte: Bleib authentisch. Menschen spüren sofort, wenn etwas zu glatt oder kalkuliert ist. 

    Die ethische Seite

    Ja, Storytelling kann Menschen emotional bewegen. 
    Aber es kann sie auch manipulieren – und das ist die Grenze, über die man als Marke sehr bewusst nachdenken sollte. 
    Wenn du Geschichten nur nutzt, um kurzfristig Verhalten zu steuern, funktioniert das vielleicht einmal. Aber langfristig zerstört es Vertrauen. 

    Die beste Geschichte ist die, die wahrhaftig ist. 
    Sie darf dramaturgisch durchdacht sein, ja. Aber sie sollte aus einer echten Haltung kommen. Das ist der Unterschied zwischen einer Kampagne und einer Marke mit Charakter. 

    Fazit

    Geschichten sind kein nettes Beiwerk, sie sind das Fundament jeder starken Marke. 
    Sie lösen biochemische Prozesse aus, die uns Menschen verbinden – diese Mechanismen sind kein Marketing-Trick, sondern zutiefst menschlich. 

    Wer Storytelling versteht, erzählt nicht bloß eine Geschichte – er schafft Resonanz. 
    Und Resonanz ist das, was in Zeiten von Reizüberflutung, Algorithmen und Ad Fatigue den Unterschied macht. 

    Denn: Gute Geschichten verkaufen nicht. 
    Sie berühren. Und das verkauft dann von ganz allein. 

    Quellen:

  • Messbarkeit von Branding-Kampagnen: So trackst du den Erfolg von High-Impact-Formaten

    4 minuten

    Viele Unternehmen investieren in Branding, sind sich aber unsicher, wie sie den Erfolg ihrer Branding-Kampagnen messen können. Im Gegensatz zu Performance-Marketing, das klare KPIs wie Conversion Rate oder ROI bietet, erscheint Branding auf den ersten Blick oft schwer quantifizierbar. Doch Branding ist keineswegs ein „Blindflug“ – mit den richtigen Methoden und Tools lässt sich der Impact gezielt messen und optimieren. Eine fundierte Erfolgsmessung sorgt dafür, dass Unternehmen die richtige Strategie verfolgen und ihre Ressourcen effizient einsetzen.

    Warum ist die Messbarkeit von Branding-Kampagnen wichtig?

    Branding ist nicht nur ein kurzfristiges Marketing-Instrument, sondern ein fundamentaler Bestandteil jeder erfolgreichen langfristigen Marketingstrategie. Es beeinflusst maßgeblich, wie Kunden eine Marke wahrnehmen und sich mit ihr verbunden fühlen. Die positiven Effekte einer starken Marke sind klar nachweisbar – von einer höheren Kundenbindung bis hin zu größeren Marktanteilen.

    Eine Studie von Nielsen zeigt, dass Branding-Kampagnen langfristig bis zu 80 % des Kaufverhaltens beeinflussen. Doch wie misst man diese Wirkung, wenn die Ergebnisse erst über Monate oder Jahre hinweg sichtbar werden? Branding muss messbar gemacht werden, um langfristige Erfolge und effiziente Ressourcenverwendung sicherzustellen. Unternehmen, die die Wirkung ihrer Branding-Maßnahmen genau verstehen, können ihre Marketingausgaben besser allokieren und ihre Strategien entsprechend anpassen.

    Warum sollte Branding messbar gemacht werden?

    Langfristige Strategie: Branding-Kampagnen entfalten ihre Effekte oft nicht sofort, sondern erst nach längerer Zeit. Die Auswirkungen auf das Kaufverhalten oder die Markenwahrnehmung zeigen sich häufig erst nach mehreren Monaten oder sogar Jahren. Trotzdem kann auch diese langfristige Wirkung mit den richtigen Metriken und Tools messbar gemacht werden.

    Bessere Budgetallokation: Wer den Impact seiner Branding-Maßnahmen messen kann, weiß genau, wie er sein Marketingbudget effizienter einsetzen sollte. Durch die Messung von Branding-Effekten können Unternehmen Fehlinvestitionen vermeiden und sicherstellen, dass jede Marketingausgabe den gewünschten Effekt erzielt.

    Optimierungspotenzial: Branding ist nicht statisch – es lässt sich kontinuierlich verbessern. Mit datengetriebenen Erkenntnissen können Unternehmen ihre Branding-Strategien gezielt optimieren, um eine noch stärkere Markenbindung und bessere Marktpositionierung zu erzielen.

    Die wichtigsten KPIs für Branding-Kampagnen

    1. Brand Awareness (Markenbekanntheit)

    Die Markenbekanntheit ist eine der zentralen Kennzahlen im Branding. Sie zeigt, wie weit eine Marke in den Köpfen der Zielgruppe verankert ist und wie stark sie wahrgenommen wird. Wichtige Messgrößen sind:

    • Organische Suchanfragen nach der Marke (z. B. durch Google Trends) 
    • Erwähnungen in sozialen Medien, Blogs oder Presseartikeln 
    • Marken-Erinnerungswerte aus Umfragen, um festzustellen, wie gut sich Konsumenten an die Marke erinnern 

    2. Brand Lift (Markenwahrnehmung)

    Brand Lift misst den Einfluss einer Branding-Kampagne auf die Markenwahrnehmung, indem die Werte vor und nach einer Kampagne verglichen werden. Plattformen wie Facebook, YouTube oder Google bieten speziell konzipierte Brand-Lift-Studien, die den Effekt von Branding-Kampagnen auf die Wahrnehmung gezielt analysieren. Laut einer Google-Studie steigern gut durchgeführte Branding-Kampagnen die Markenwahrnehmung um bis zu 20 %.

    3. Engagement-Rate (Interaktionen)

    Eine hohe Engagement-Rate zeigt, dass Nutzer aktiv mit der Marke und ihren Inhalten interagieren. Dies ist ein entscheidender Hinweis darauf, wie stark die Marke bei der Zielgruppe ankommt. Metriken umfassen:

    • Social Media Interaktionen (Likes, Shares, Kommentare) 
    • Verweildauer auf der Website oder Landing Pages 
    • Video Views und Completion Rates (Prozentsatz der Nutzer, die das Video vollständig ansehen) 

    4. Share of Voice (SOV)

    Der Share of Voice (SOV) misst, wie oft eine Marke im Vergleich zur Konkurrenz erwähnt wird. Ein hoher SOV deutet darauf hin, dass die Marke in ihrer Branche oder ihrem Marktsegment dominierend wahrgenommen wird. Laut einer Studie von Kantar kann ein hoher SOV zu einem langfristigen Marktanteilswachstum führen, das bis zu 2,4-mal schneller wächst als bei Marken mit geringerem SOV.

    5. Net Promoter Score (NPS)

    Der NPS misst, wie wahrscheinlich es ist, dass Kunden die Marke weiterempfehlen. Eine hohe NPS-Bewertung ist ein Indikator für eine starke Markenbindung und positive Markenwahrnehmung. Unternehmen mit hohem NPS wachsen laut Bain & Company bis zu 4-mal schneller als der Branchendurchschnitt.

    Tools zur Messung von Branding-Kampagnen

    Die Messung von Branding ist dank moderner Technologien und Analysetools deutlich präziser geworden. Zu den gängigsten Tools gehören:

    • Google Trends & Social Listening: Diese Tools ermöglichen es, Erwähnungen der Marke und damit auch die Markenbekanntheit und -wahrnehmung in Echtzeit zu verfolgen. 
    • Brand-Lift-Studien: Plattformen wie Facebook, YouTube und Google bieten detaillierte Analysen zur Markenwahrnehmung und helfen, den Effekt von Branding-Kampagnen besser zu verstehen. 
    • Heatmaps & Verweildauer-Tracking: Tools wie Hotjar oder Crazy Egg zeigen, wie intensiv Nutzer mit den Inhalten der Marke interagieren und helfen, zu verstehen, was bei der Zielgruppe gut ankommt. 
    • Umfragen & Fokusgruppen: Direkte Befragungen ermöglichen qualitative Insights, die besonders wichtig sind, um die emotionale Verbindung der Kunden zur Marke zu messen. 

    Best Practices zur Optimierung von Branding-Kampagnen

    1. Langfristige Betrachtung: Branding-Erfolge sind oft nicht sofort sichtbar. Es dauert mehrere Monate, bis die langfristigen Effekte, wie eine verbesserte Markenwahrnehmung oder erhöhte Kundenbindung, spürbar werden.

    2. Multichannel-Tracking: Eine ganzheitliche Messung setzt den Einsatz verschiedener Methoden voraus. Die Kombination von quantitativen und qualitativen Daten aus verschiedenen Kanälen (z. B. Social Media, Web-Analytics, Umfragen) liefert ein vollständiges Bild der Branding-Wirkung.

    3. A/B-Testing: Durch das Testen von verschiedenen kreativen Ansätzen können Unternehmen herausfinden, welche Branding-Maßnahmen am erfolgreichsten sind. A/B-Tests helfen, die effektivsten Strategien zu identifizieren und datengestützt zu optimieren.

    4. Verknüpfung mit Performance-KPIs: Branding und Performance-Marketing sollten nicht isoliert betrachtet werden. Branding sollte Performance-Werbung langfristig unterstützen, indem es Vertrauen und Wiedererkennbarkeit schafft und somit die Conversion-Raten und Kundengewinnung steigert.

    Fazit: Branding messbar machen für nachhaltigen Erfolg

    Auch wenn Branding nicht so unmittelbar messbar ist wie Performance-Marketing, gibt es zahlreiche Methoden, um den Impact gezielt zu tracken. Unternehmen, die Branding gezielt messen und ihre Strategien kontinuierlich optimieren, profitieren langfristig von einer stärkeren Markenloyalität, höheren Engagement-Raten und einem besseren Markenerlebnis.

    Branding ist keine reine Image-Maßnahme – es ist ein Investment in die Zukunft des Unternehmens.
    Unternehmen, die heute in ihre Markenwahrnehmung investieren und diese messbar machen, sichern sich langfristig einen Wettbewerbsvorteil. Durch gezielte Messung und Optimierung von Branding-Kampagnen wird nicht nur das Markenimage gestärkt, sondern auch der langfristige Erfolg des Unternehmens gesichert. 🚀

    Quellen:

  • Wie Branding und Performance-Marketing zusammenarbeiten: Die perfekte Marketing-Balance

    5 minuten

    Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, die richtige Balance zwischen Branding und Performance-Marketing zu finden. Branding steht für langfristige Markenbekanntheit und Kundenbindung, während Performance-Marketing vor allem kurzfristige, messbare Erfolge liefert. Doch anstatt diese beiden Bereiche isoliert zu betrachten, zeigt die Praxis, dass die perfekte Kombination aus beiden Ansätzen der wahre Schlüssel zu nachhaltigem Wachstum und langfristigem Erfolg ist. Unternehmen, die Branding und Performance-Marketing strategisch miteinander verknüpfen, erzielen langfristig bessere Ergebnisse. Doch warum ist diese Kombination so entscheidend, und wie kann sie effektiv umgesetzt werden?

    Branding vs. Performance-Marketing: Wo liegt der Unterschied?

    Obwohl Branding und Performance-Marketing beide entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens sind, verfolgen sie unterschiedliche Ziele und bieten unterschiedliche Ergebnisse:

    Branding konzentriert sich auf die Schaffung von Markenwerten, das Wecken von Emotionen und den Aufbau langfristiger Kundenbeziehungen. Hier liegt der Fokus auf Markenbekanntheit, Vertrauen und einem positiven Image. Branding zielt darauf ab, die Marke in den Köpfen der Konsumenten zu verankern und eine emotionale Bindung aufzubauen.

    Performance-Marketing hingegen konzentriert sich auf sofortige Ergebnisse und messbare KPIs wie Conversions, Return on Investment (ROI) und Customer Acquisition Costs (CAC). Performance-Marketing ist oft transaktionsorientiert und liefert kurzfristige Erfolge durch gezielte Werbung, die direkt zu Käufen oder Leads führt.

    Der Konflikt entsteht, weil Performance-Marketing schnelle Resultate liefert, während Branding eine langfristige Perspektive erfordert. Eine rein performancegetriebene Strategie mag kurzfristige Gewinne bringen, aber ohne ein starkes Branding fehlt die langfristige Differenzierung im Markt. Marken, die auf beiden Feldern gleichzeitig erfolgreich agieren, sind in der Lage, eine solide Markenidentität zu schaffen, während sie gleichzeitig kurzfristige Verkäufe maximieren.

    Warum eine Kombination aus beidem entscheidend ist

    1. Branding reduziert langfristig die Akquisekosten

    Eine starke Marke schafft Vertrauen und steigert die Wahrscheinlichkeit, dass potenzielle Kunden sich für das Produkt oder die Dienstleistung entscheiden. Laut einer Nielsen-Studie erhalten bekannte Marken 30 % mehr Aufmerksamkeit in Werbeanzeigen als unbekannte Marken. Dieses Vertrauen schlägt sich nicht nur in höheren Klickzahlen nieder, sondern auch in niedrigeren Akquisekosten. Nutzer klicken eher auf Anzeigen von Marken, die sie bereits kennen, was die Kosten für bezahlte Werbung erheblich senkt. Eine starke Marke sorgt somit für eine bessere Conversion-Rate und eine effizientere Nutzung des Werbebudgets.

    2. Performance-Marketing profitiert von einer starken Marke

    Unternehmen, die eine starke Markenpräsenz aufgebaut haben, profitieren enorm von ihren Performance-Marketing-Maßnahmen. Untersuchungen von Google zeigen, dass eine bekannte Marke die Click-Through-Rate (CTR) um bis zu 50 % steigern kann. Das bedeutet, dass Performance-Werbung für Marken mit etablierter Bekanntheit nicht nur mehr Klicks, sondern auch eine höhere Conversion-Rate erzielt. Ein Beispiel hierfür ist die Verbindung von Branding und Performance durch Retargeting-Kampagnen: Wenn potenzielle Kunden bereits mit der Marke in Berührung gekommen sind, reagieren sie positiver auf gezielte Performance-Werbung.

    3. Markenloyalität sorgt für wiederkehrende Kunden

    Ein wesentlicher Vorteil des Brandings ist die Schaffung von Markenloyalität. Emotionale Bindungen, die durch gezielte Branding-Maßnahmen entstehen, führen zu einer langfristigen Kundenbeziehung und wiederkehrenden Käufen. Eine Analyse von Bain & Company ergab, dass eine Erhöhung der Kundenbindung um 5 % die Profitabilität eines Unternehmens um 25 bis 95 % steigern kann. Performance-Marketing allein erreicht dieses Ziel jedoch selten, da es auf kurzfristige, einmalige Transaktionen fokussiert ist. Eine starke Marke sorgt für eine höhere Kundenloyalität, die letztlich die gesamte Rentabilität steigert.

    In wirtschaftlich unsicheren Zeiten zeigen sich starke Marken als besonders resilient und leistungsfähig. Laut einer Analyse von McKinsey schneiden Unternehmen mit etablierten, vertrauenswürdigen Marken deutlich besser ab als der Marktdurchschnitt. Diese Marken erfüllen gleich mehrere zentrale Funktionen, die gerade in Krisen besonders relevant sind:

    • Informationseffizienz: Konsumenten müssen weniger Zeit und Energie aufwenden, um Produkte zu vergleichen oder Entscheidungen zu treffen. Die Marke übernimmt gewissermaßen die Rolle eines verlässlichen Filters.
    • Risikoreduktion: In Zeiten erhöhter Unsicherheit greifen Verbraucher bevorzugt zu Marken, die für Qualität und Verlässlichkeit stehen. Die bekannte Marke wird zum Sicherheitsnetz, das Fehlkäufe unwahrscheinlicher macht.
    • Selbstverwirklichung: Auch in Krisen möchten sich Menschen über ihre Konsumentscheidungen ausdrücken. Starke Marken bieten die Möglichkeit, Werte, Stil und Haltung zu kommunizieren – sei es bewusst oder unbewusst.

    Ein historisches Beispiel unterstreicht diese Dynamik: Während der Wirtschaftskrise in den 1920er Jahren investierte Kellogg’s gezielt in Markenaufbau und Werbung, während viele Wettbewerber ihre Budgets kürzten. Das Ergebnis: Kellogg’s wurde Marktführer und konnte seine Position langfristig festigen.

    Best Practices für eine ausgewogene Strategie

    1. Die 60/40-Regel anwenden

    Les Binet und Peter Field, renommierte Experten im Bereich Marketing, betonen in ihrer Forschung die Bedeutung einer ausgewogenen Marketingstrategie. Sie empfehlen Unternehmen, 60 % ihres Budgets in langfristiges Branding und 40 % in Performance-Marketing-Kampagnen zu investieren. Diese Balance ermöglicht nicht nur die nachhaltige Markenbildung, sondern auch die kurzfristige Steigerung von Conversions und Umsatz. Die Kombination aus langfristigen und kurzfristigen Maßnahmen sorgt für eine kontinuierliche Markenpräsenz und eine gleichzeitige Steigerung der Effizienz im Performance-Marketing.

    2. Content mit Mehrwert bieten

    Gutes Branding lebt von Storytelling und der Schaffung von Mehrwert für die Zielgruppe. Performance-Marketing kann durch hochwertigen, informativen oder unterhaltsamen Content verstärkt werden, der nicht nur Klicks generiert, sondern auch eine tiefere Verbindung zur Marke aufbaut. Anstatt sich ausschließlich auf Werbung und Verkaufsbotschaften zu konzentrieren, sollten Unternehmen Inhalte erstellen, die ihre Zielgruppe wirklich ansprechen und einen echten Mehrwert bieten. Dieser Ansatz stärkt das Branding und erhöht gleichzeitig die Relevanz der Performance-Kampagnen.

    3. Synergien zwischen Branding und Performance nutzen

    Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Nutzung von Synergien zwischen Branding und Performance-Marketing. Retargeting-Kampagnen sind eine hervorragende Möglichkeit, Branding-Elemente in Performance-Werbung zu integrieren. So können Unternehmen nicht nur sofortige Conversions erzielen, sondern auch das Vertrauen und die Markenwahrnehmung der Zielgruppe weiter stärken. High-Impact-Ads, interaktive Formate und personalisierte Werbung verbinden Branding mit messbarem Engagement und bieten eine optimale Grundlage für langfristige und kurzfristige Marketingziele.

    4. Multichannel-Tracking und Erfolgsmessung

    Die Messung des Erfolgs von Branding-Maßnahmen erfordert eine differenzierte Herangehensweise. Branding-Erfolge lassen sich nicht nur an Reichweite und Engagement messen, sondern auch an Markenwahrnehmung und Kundenbindung. Unternehmen sollten verschiedene Metriken kombinieren, um den Einfluss ihrer Branding-Maßnahmen zu verstehen:

    • Brand Awareness: Messen durch Umfragen, organische Suchanfragen und Erwähnungen in sozialen Medien. 
    • Engagement-Rate: Interaktionen auf Social Media, Video Views oder Verweildauer auf der Website. 
    • Brand Lift-Studien: Plattformen wie YouTube und Facebook bieten Analysen zur Messung der Markenwirkung. 
    • Kundenzufriedenheit und Net Promoter Score (NPS): Direkte Befragungen geben wertvolle Einblicke in die Markentreue. 

    5. Langfristige Erfolge berücksichtigen

    Branding-Maßnahmen zeigen ihre volle Wirkung oft erst nach mehreren Monaten. Daher ist es wichtig, nicht nur kurzfristige KPIs wie Klicks und Conversions zu messen, sondern auch langfristige Werte wie Markenbekanntheit und -loyalität in die Erfolgsmessung einzubeziehen. Unternehmen sollten sicherstellen, dass sie sowohl kurzfristige als auch langfristige Ziele in ihren Marketingstrategien berücksichtigen, um den vollen Nutzen aus ihren Investitionen zu ziehen.


    Fazit: Die perfekte Mischung macht den Unterschied

    Die erfolgreichsten Unternehmen betrachten Branding und Performance-Marketing als sich ergänzende Strategien. Eine starke Marke sorgt für Vertrauen, langfristige Kundenbindung und effizientere Performance-Maßnahmen. Performance-Marketing verstärkt diesen Effekt durch gezielte, messbare Optimierungen. Wer beide Ansätze strategisch verbindet, sichert nachhaltiges Wachstum, stabile Markenpräsenz und langfristigen Erfolg.


    „Die perfekte Mischung aus Branding und Performance-Marketing ist der Schlüssel zu nachhaltigem Wachstum.“
    – Les Binet & Peter Field

    Quellen:

  • HighVibes Media wird 1 Jahr alt  

    2 minuten

    Interaktive Werbeformate mit Haltung, Kreativität und einem klaren Ziel: Werbung zu erschaffen, die Spaß macht und wirkt. 

    Ein Startup trotzt der Flaute im Werbemarkt: Mit HighImpact-Kampagnen, starken Partnern und einer klaren Vision feiert HighVibes Media seinen ersten Geburtstag. 

    Berlin, Juli 2025 – Als HighVibes Media im Sommer 2024 gegründet wurde, war der Werbemarkt geprägt von Unsicherheit, Budgetkürzungen und digitaler Reizüberflutung. Genau hier setzten die Gründerinnen Diana Ernemann und Nicole Kruse an: mit dem Anspruch, Werbung anders zu denken – sichtbar, relevant und mit Wirkung. Nicht lauter, sondern sympathischer.  

    „Wir wollten Formate schaffen, die auffallen, weil sie faszinieren – nicht, weil sie schreien.“, sagt Diana Ernemann. „Denn seien wir ehrlich: Im digitalen Dauerfeuer sind klassische Banner oft nur noch visuelle Störungen. Wir glauben, dass Werbung relevant, unterhaltsam – und vor allem respektvoll gegenüber der Aufmerksamkeit der Nutzer:innen sein darf.“ 

    „Unsere HighImpact-Formate setzen deshalb auf Storytelling, spielerische Interaktion und visuelle Wow-Momente, die neugierig machen, statt zu stören.“ ergänzt Nicole Kruse. 

    Das Ergebnis: interaktive HighImpact-Werbemittel, die Nutzer:innen mitnehmen statt unterbrechen – und dabei messbar wirken. 

    CTR-Werte um 1,5 %, eine Viewability von über 90 % und Interaktionsraten von bis zu 10 % belegen das. Noch wichtiger: Die Formate bleiben hängen. Sie erzählen Geschichten, bauen Animationen und Interaktionen ein, sind multisensorisch gedacht – und damit genau das, was Marken heute brauchen, um in der Flut digitaler Inhalte überhaupt noch stattzufinden und erinnerbar zu bleiben. 

    Von der Idee zum Markteintritt 

    Gegründet wurde HighVibes Media aus dem gemeinsamen Wunsch, kreative Exzellenz mit technologischer Präzision zu verbinden. 

    Nicole Kruse bringt langjährige Erfahrung im Media Sales und Programmatic Buying mit, Diana Ernemann kombiniert Produktmanagement mit einem Hintergrund in Wirtschaftspsychologie und der Führung von Kreativteams. Gemeinsam kennen sie die Herausforderungen des digitalen Werbemarkts – und haben daraus einen klaren Gegenentwurf entwickelt: hochwertige, interaktive Werbemittel mit echtem Nutzerfokus. 

    Und der Anspruch sich als langfristiger Partner für alle Akteure im digitalen Werbemarkt zu verstehen: ob Advertiser, Publisher, Technologieanbieter, Media- oder Kreativagenturen sowie Direktkund:innen. „Wir wollen eine verlässliche Schnittstelle sein, um gemeinsam hochwertige, wirksame und zeitgemäße Werbung umzusetzen.“ sagt Nicole Kruse. 

    Unterstützt werden sie dabei von den Mitgründern Manfred Werner und Christian Reiher, die für Konzeption und die kreative- und technische Umsetzung verantwortlich sind. 

    Doch der Weg war steinig: Liquiditätsfragen, Buchhaltung statt Brainstorming, unzählige Anträge und ein Markt, der 2024/25 nicht gerade für seine Gründungsfreude bekannt ist. 
    „Wir hatten schnell einen Crashkurs in Unternehmensrealität“, sagt Diana. „Aber wir haben auch schnell gemerkt: Unser Produkt überzeugt.“ 

    Erste Kunden, erste Erfolge 

    Tatsächlich konnten in den ersten Monaten bereits Formate für namhafte Kunden realisiert werden – u. a. mit Seven.One Media, MediaMixx, Pilot und FischerAppelt. Ein interaktives Ad für Joko & Klaas etwa verband Storytelling mit Spielmechanik. 

    „Uns ist klar: Wir besetzen eine Nische. Aber es ist eine wachsende – und eine notwendige. Denn Werbung darf mehr sein als nur Zahlen, Reichweite und Automatisierung.“, sagt Nicole. 

    Wachstum & Ausblick 

    Um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, wurde 2025 das Kreativteam mit Bastian Handlos erweitert, neue Tools implementiert und Prozesse geschärft. Doch trotz der Erfolge bleibt der Spirit: agil, selbstkritisch und neugierig. 

    Das nächste Ziel? Noch mehr Austausch auf Augenhöhe mit Agenturen und Marken. Mehr kreative Zusammenarbeit. Und: ein besseres Q4 als im Vorjahr – mit Blick auf eine verdiente Geburtstagsparty zum zweiten Jahr.  

    „Wir sind stolz auf das, was wir geschaffen haben! Es war oft mehr Kampf als Glamour, aber das hat uns nur bestärkt: wir glauben an gute Werbung, die Menschen begeistert. Und daran, dass wir damit genau auf dem richtigen Weg sind.“ Nicole & Diana 

  • Warum Performance-Werbung allein nicht reicht: Die versteckten Kosten des Lower Funnels

    4 minuten

    In In der digitalen Werbung konzentrieren sich viele Unternehmen nahezu ausschließlich auf Performance-Marketing-Maßnahmen, die auf den sogenannten „Lower Funnel“ ausgerichtet sind. Das bedeutet, dass ein Großteil des Werbebudgets in direkt messbare Kanäle wie Search Ads, Retargeting oder Social-Media-Kampagnen fließt, die darauf abzielen, den unmittelbaren Abschluss einer Transaktion zu fördern. Diese Taktiken liefern oft kurzfristige Erfolge, doch langfristig gesehen, können sie gravierende Nachteile mit sich bringen, die das Wachstum und die Rentabilität eines Unternehmens gefährden können.

    Die versteckten Kosten des Lower Funnels

    • Steigende Akquisekosten (Cost per Acquisition, CPA)

    Eine der größten Herausforderungen des Lower Funnels ist der kontinuierlich steigende CPA, wenn keine starke Markenbekanntheit vorhanden ist. Laut einer Studie von HubSpot aus dem Jahr 2020 steigen die Akquisekosten bei Unternehmen, die ausschließlich auf Performance-Marketing setzen, um 20–30 % pro Jahr, wenn keine ergänzenden Branding-Maßnahmen getroffen werden. Der Grund? Ohne eine etablierte Markenidentität benötigen potenzielle Kunden mehr Touchpoints, um Vertrauen zu gewinnen und schließlich zu konvertieren. Eine Markenbekanntheit, die durch gezielte Branding-Maßnahmen aufgebaut wird, senkt den CPA erheblich, da Kunden, die die Marke kennen und ihr vertrauen, eher konvertieren und dafür weniger Touchpoints benötigen. 

    • Geringere Kundenbindung

    Performance-Marketing zielt primär auf den kurzfristigen Abschluss ab und ignoriert häufig die Bedeutung der emotionalen Markenbindung. Eine Studie von Econsultancy (2019) zeigt, dass Unternehmen, die eine starke emotionale Bindung zu ihren Kunden aufbauen, um 50 % mehr Kundenloyalität erreichen als diejenigen, die dies nicht tun. Kunden, die sich mit einer Marke identifizieren und emotionale Verbindungen herstellen, sind weniger geneigt, zur Konkurrenz zu wechseln. Die ständige Fokussierung auf Performance kann dazu führen, dass Unternehmen nur noch Transaktionen tätigen, anstatt dauerhafte, wertvolle Beziehungen zu ihren Kunden zu pflegen. 

    • Abhängigkeit von bezahltem Traffic

    Ein weiteres Problem der ausschließlichen Konzentration auf Performance-Marketing ist die zunehmende Abhängigkeit von bezahltem Traffic. Ohne einen starken organischen Traffic müssen Unternehmen ständig in bezahlte Werbung investieren, um Verkäufe zu generieren. Dies macht sie anfällig für Marktveränderungen und steigende Werbepreise. Laut dem WordStream Digital Marketing Report aus dem Jahr 2021 sind die durchschnittlichen Kosten pro Klick (CPC) in den letzten fünf Jahren um mehr als 30 % gestiegen, was die Rentabilität vieler Performance-Marketing-Kampagnen erheblich belastet. Langfristig führt diese Abhängigkeit von bezahltem Traffic zu einem instabilen Marketingmodell. 

    Das Modell von Les Binet & Peter Field: “The Long and the Short of It”

    Les Binet und Peter Field, zwei renommierte Marketingexperten, haben in ihrer bahnbrechenden Studie und dem dazugehörigen Buch “The Long and the Short of It” nachgewiesen, dass eine erfolgreiche Marketingstrategie immer eine Balance zwischen kurzfristigem Performance-Marketing und langfristigem Branding erfordert. Ihre Forschung belegt, dass 60 % des Marketingbudgets langfristig in Branding investiert werden sollten, um eine stabile Grundlage für künftige Erfolge zu schaffen.

    Binet und Field argumentieren, dass Branding und Performance unterschiedliche, aber komplementäre Ziele verfolgen. Während Branding auf Markenbekanntheit, emotionale Bindung und langfristige Markenwahrnehmung abzielt, fokussiert sich Performance-Marketing auf direkte und kurzfristige Conversions. Ein ausgewogenes Verhältnis dieser beiden Ansätze führt nicht nur zu einem nachhaltigen Wachstum, sondern auch zu einem deutlich höheren ROI. Ihre Forschung ergab, dass Unternehmen, die sowohl in Branding als auch in Performance investieren, langfristig höhere Renditen erzielen.

    Die Grafik von Binet & Field: Budgetaufteilung zwischen Branding und Performance

    Quelle: Les Binet & Peter Field – The Long and the Short of It
    Grafik zeigt die ideale Budgetaufteilung: 60 % für Branding und 40 % für Performance-Marketing.

    Die Studie verdeutlicht, dass Unternehmen, die ihre Marketingbudgets ausbalancieren, nicht nur in der Lage sind, ihren CPA langfristig zu senken, sondern auch die Kundenbindung und die Markenwahrnehmung nachhaltig zu steigern.

    Warum Branding und Upper-Funnel-Maßnahmen essenziell sind

    • Markenbekanntheit senkt langfristig die Akquisekosten

    Der Aufbau einer starken Marke ist nicht nur eine Frage des Image – es hat direkte Auswirkungen auf die Effizienz des gesamten Marketing-Mix. Studien von Nielsen haben gezeigt, dass Markenbekanntheit langfristig die Akquisekosten senkt, da Kunden, die eine Marke kennen und positive Assoziationen mit ihr verbinden, in der Regel schneller konvertieren und zu geringeren Kosten. Eine bekannte Marke benötigt weniger Touchpoints, um das Vertrauen potenzieller Kunden zu gewinnen. Marken, die kontinuierlich in Branding investieren, verzeichnen im Durchschnitt eine Reduzierung des CPA um bis zu 40 % im Vergleich zu Unternehmen, die ausschließlich auf Performance-Marketing setzen. 

    • Storytelling schafft Kundenbindung und stärkt die Markentreue

    Der Aufbau einer emotionalen Bindung zu den Kunden ist entscheidend für den langfristigen Erfolg. Studien zeigen, dass emotional ansprechende Markenkommunikation nicht nur das Engagement steigert, sondern auch die Kundenbindung fördert. Eine Untersuchung von Harvard Business Review (2018) ergab, dass Marken, die in der Lage sind, ihre Kunden emotional zu berühren, um 23 % mehr Umsatz generieren. Storytelling spielt hierbei eine Schlüsselrolle: Durch kreative und gut erzählte Geschichten, die die Werte und die Identität einer Marke vermitteln, identifizieren sich Kunden stärker mit der Marke und bleiben dieser länger treu. Kampagnen wie die von Nike oder Coca-Cola haben eindrucksvoll gezeigt, wie sich Storytelling nicht nur auf die Markenbindung auswirkt, sondern auch den Umsatz steigern kann. 

    • Ein ausgewogenes Marketing-Setup sorgt für nachhaltigen Erfolg

    Das beste Ergebnis erzielen Unternehmen, die sowohl in Branding als auch in Performance-Marketing investieren. Eine Studie von McKinsey aus dem Jahr 2021 belegt, dass Unternehmen, die eine ausgewogene Marketingstrategie verfolgen, die sowohl Upper- als auch Lower-Funnel-Maßnahmen umfasst, langfristig stabilere und kosteneffizientere Ergebnisse erzielen. Marken, die konsequent in die Etablierung einer starken Markenidentität investieren und gleichzeitig Performance-Marketing betreiben, erzielen im Durchschnitt 30 % mehr Umsatzwachstum und eine um 25 % höhere Rentabilität als Unternehmen, die ausschließlich auf Performance-Marketing setzen. 


    Fazit: Die richtige Balance finden

    Performance-Marketing ist zweifellos ein wichtiger Bestandteil jeder modernen Werbestrategie, aber es sollte nicht isoliert betrachtet werden. Wer langfristig erfolgreich sein möchte, muss den Wert von Branding, Storytelling und Upper-Funnel-Maßnahmen erkennen. Unternehmen, die in diesen Bereichen investieren, profitieren nicht nur von einer stärkeren Markenwahrnehmung, sondern auch von loyaleren Kunden, niedrigeren Akquisekosten und nachhaltigem Wachstum. In einer Welt, in der Verbraucher zunehmend über Informationen und Markenwerte entscheiden, ist eine ausgewogene Marketingstrategie der Schlüssel zu langfristigem Erfolg.

    Quellen

  • Die richtige Balance zwischen Performance & Branding

    3 minuten

    Warum HighImpact-Werbeformate entscheidend sind.

    In der digitalen Werbung konzentrieren sich viele Unternehmen zu einem großen Teil ihres Budgets auf Performance-Marketing, insbesondere auf den sogenannten Lower Funnel. Kein Wunder, denn Maßnahmen wie Retargeting, Search Ads und Conversion-getriebene Formate liefern schnelle und messbare Ergebnisse. Doch stellt sich die Frage: Sind diese Taktiken wirklich nachhaltig? Um langfristigen Erfolg zu sichern, müssen Marketingstrategien mehr bieten als nur kurzfristige Ergebnisse. Sie müssen auf Dauer das Markenimage stärken.

    Die Antwort liegt oft in der unterschätzten Bedeutung von Brand Awareness und Storytelling. Hier kommen HighImpact-Werbeformate ins Spiel – großflächige, aufmerksamkeitsstarke Formate, die Emotionen wecken und das Markenimage nachhaltig prägen. Diese Formate haben das Potenzial, die Markenwahrnehmung zu stärken und das Kundenengagement zu fördern – zwei essentielle Faktoren für langfristigen Erfolg.

    HighImpact-Formate vs. klassische Werbeformate – ein Vergleich

    KriteriumHighImpact-FormateKlassische Performance-Werbung
    ZielMarkenaufbau, Awareness, EngagementDirekte Conversion, kurzfristige Sales
    WirkungLangfristig, emotionale Bindung, erhöht organischen TrafficKurzfristig, direkter Umsatz, oft transaktional
    KanäleDigital Out-of-Home (DOOH), Interaktive Display-Ads, Video-Storytelling, Native AdsGoogle Search Ads, Social Media Ads, Retargeting
    MessbarkeitSchwerer messbar, aber langfristig ROI-steigerndKlare KPIs, direkte Attribution

    Warum der alleinige Fokus auf den Lower Funnel gefährlich ist

    Sinkende Markenbekanntheit

    Unternehmen, die sich ausschließlich auf Performance-Werbung konzentrieren, riskieren, die Markenbekanntheit zu vernachlässigen. Eine Studie von Kantar (2020) zeigt, dass 60 % der digitalen Werbetreibenden, die nur auf Conversion-getriebenes Marketing setzen, eine stagnierende oder sogar rückläufige Markenwahrnehmung feststellen. Ohne Branding-Maßnahmen werden Unternehmen langfristig weniger organische Aufmerksamkeit generieren, was dazu führt, dass die Marke im Gedächtnis der Konsumenten verblasst. 

    Höhere Akquisekosten (CPA)

    Eine starke Markenidentität senkt die Akquisekosten erheblich. Laut McKinsey (2021) können Unternehmen, die ihre Markenbekanntheit durch kontinuierliche Branding-Investitionen steigern, ihre CPA um bis zu 35 % reduzieren. Wenn potenzielle Kunden mit einer Marke vertraut sind und positive Assoziationen entwickeln, sind sie eher bereit, eine Transaktion abzuschließen, was zu einer Reduzierung der Akquisekosten führt. 

    Geringere Kundenbindung

    Transaktionale Werbung – wie sie häufig im Performance-Marketing zu finden ist – erzeugt selten eine tiefgehende emotionale Bindung zur Marke. Studien von Bain & Company zeigen, dass Kunden, die emotional an eine Marke gebunden sind, im Durchschnitt um 60 % loyaler sind und somit auch eine höhere Lebenszeitwert (Customer Lifetime Value, CLV) aufweisen. HighImpact-Formate, die emotionale Geschichten erzählen oder visuell ansprechende Erlebnisse bieten, bleiben im Gedächtnis und fördern die Markentreue. 

    Die richtige Strategie: Performance & Branding kombinieren

    Die optimale Strategie besteht nicht darin, sich ausschließlich auf eine der beiden Seiten zu konzentrieren, sondern eine ausgewogene Mischung aus Performance-Marketing und Branding-Maßnahmen zu etablieren. Unternehmen, die in beide Bereiche investieren, erzielen langfristig höhere Gewinne und eine stärkere Kundenbindung.

    Investiere in Storytelling & Awareness-Kampagnen

    Eine durchdachte Storytelling-Strategie, die auf HighImpact-Ads setzt, kann die Markenwerte nachhaltig kommunizieren und das Engagement steigern. Laut einer Untersuchung von Content Marketing Institute (2020) erzielen Marken, die Storytelling effektiv nutzen, eine 23 % höhere Conversion-Rate, selbst bei Performance-Marketing-Maßnahmen. Interaktive Formate wie Video-Ads und Native Ads sind besonders wirksam, da sie die Konsumenten emotional ansprechen und eine tiefere Verbindung zur Marke aufbauen. 

    Nutze datengetriebene Branding-Strategien

    Mit modernen Tools wie Heatmaps, Attention-Tracking und Engagement-Metriken können Unternehmen den Impact ihrer Branding-Kampagnen messen und optimieren. Laut Nielsen (2021) haben datenbasierte Branding-Maßnahmen das Potenzial, den Return on Investment (ROI) von Markenwerbung um bis zu 25 % zu steigern. Diese Tools ermöglichen es, die Effektivität von HighImpact-Formaten zu bewerten und zu verstehen, wie gut sie die Markenwahrnehmung und Kundenbindung beeinflussen. 

    Kombiniere Upper- und Lower-Funnel-Maßnahmen

    Die Integration von Awareness-Kampagnen in die gesamte Customer Journey ist entscheidend, um den langfristigen Erfolg zu sichern. Laut einer Studie von Forrester Research (2020) erzielen Unternehmen, die sowohl Upper- als auch Lower-Funnel-Marketing kombinieren, eine 30 % höhere Conversion-Rate und eine 20 % höhere Markenwahrnehmung im Vergleich zu Unternehmen, die sich nur auf Performance-Marketing konzentrieren. 

    Fazit: Kurzfristige Gewinne vs. langfristiger Erfolg

    Performance-Marketing im Lower Funnel mag kurzfristige Erfolge liefern, aber echte Marken wachsen durch nachhaltige Branding-Maßnahmen, die emotionale Bindung und Markenstärke fördern. Unternehmen, die HighImpact-Formate in ihre Strategie integrieren, profitieren nicht nur von besserer Performance und höherer Kundenloyalität, sondern können auch ihre Akquisekosten langfristig senken.

    Marken, die es schaffen, Performance-Marketing und Branding miteinander zu vereinen, stellen sicher, dass sie nicht nur kurzfristige Ziele erreichen, sondern auch eine starke, langfristige Marktposition aufbauen. Bist du bereit, deine Marke auf das nächste Level zu heben? Dann investiere nicht nur in Conversions, sondern in echte Markenstärke.

    Quellen:

  • Storytelling in der Werbung: So baust du eine Marke, die bleibt

    5 minuten

    In einer Welt, in der Konsumenten von Informationen regelrecht überflutet werden, reicht es nicht mehr aus, lediglich Produkte zu bewerben. Erfolgreiche Marken von heute setzen auf Geschichten, die Emotionen wecken und eine nachhaltige Verbindung zu ihren Zielgruppen aufbauen. Storytelling ist längst kein bloßer Trend mehr – es ist ein Schlüssel zu langfristigem Erfolg und einer starken Markenidentität. In diesem Blogpost erfährst du, warum Storytelling so entscheidend für den Aufbau einer Markenstrategie ist, welche wissenschaftlichen Grundlagen es gibt und wie du mit einer überzeugenden Markengeschichte die Loyalität deiner Kunden gewinnst.

    Warum Storytelling in der Werbung so wichtig ist

    Von Donald Miller ganz treffend beschrieben:

    „Menschen kaufen keine Produkte. Sie kaufen Geschichten, die diese Produkte erzählen.”

    Laut einer Untersuchung der Harvard Business Review aktiviert das Erzählen von Geschichten bis zu sieben verschiedene Gehirnregionen gleichzeitig, darunter Bereiche, die für Emotionen, Sprache und motorische Fähigkeiten zuständig sind. Das ist ein entscheidender Vorteil, wenn es darum geht, eine tiefere Verbindung zu den Konsumenten aufzubauen. Menschen sind von Natur aus Geschichtenliebhaber und sind wesentlich besser in der Lage, sich Informationen zu merken, die in eine Erzählung eingebettet sind. Studien belegen, dass wir uns Informationen, die in eine Geschichte eingebunden sind, 22-mal besser merken als reine Fakten.

    Emotionale Geschichten, die eine Erzählung mit einer tiefen, menschlichen Bedeutung verbinden, aktivieren das limbische System – der Teil des Gehirns, der für die Gedächtnisbildung und Entscheidungsprozesse zuständig ist. Das bedeutet, dass Marken, die Geschichten erzählen, nicht nur die Aufmerksamkeit ihrer Zielgruppen gewinnen, sondern auch deren Entscheidungen beeinflussen können. Und diese emotionalen Verbindungen sind der Schlüssel zu loyalen Kunden und einer starken Marke.

    „Storytelling ist der Kommunikationsweg der Zukunft – Marken, die es verstehen, werden von der Konsumentenbindung profitieren.“Harvard Business Review

    Die Vorteile von Storytelling in der Werbung

    1. Emotionaler Mehrwert

    Geschichten wecken Emotionen, und wie wir wissen, bleiben Emotionen im Gedächtnis. Menschen sind weitaus eher geneigt, sich an eine Marke zu erinnern, wenn sie mit einer emotionalen Geschichte verbunden ist, als wenn sie lediglich auf ein Produkt oder eine Dienstleistung hingewiesen werden. Headstream fand heraus, dass 55 % der Konsumenten eine Marke in Zukunft kaufen würden, wenn ihnen deren Geschichte gefällt. Noch beeindruckender ist, dass 44 % der Konsumenten diese Marke auch mit anderen teilen würden, was zu einer stärkeren Verbreitung und einer höheren Markenbekanntheit führt.

    Die Prozentsätze ergeben zusammen nicht 100%, da es sich um eine Mehrfachauswahlfrage handelte.


    2. Differenzierung vom Wettbewerb

    In gesättigten Märkten ist es entscheidend, sich vom Wettbewerb abzuheben. Eine authentische, gut erzählte Geschichte kann den Unterschied ausmachen und eine Marke einzigartig und unverwechselbar machen. Wenn Konsumenten eine Marke mit einer Geschichte verbinden, die sie anspricht, wird diese Marke zu etwas mehr als nur einem Produkt – sie wird zu einem Teil ihrer eigenen Identität und ihrer Werte. Dies schafft eine unverwechselbare Positionierung auf dem Markt.

    3. Höhere Kundenbindung und Markenloyalität

    Eine gut erzählte Markengeschichte fördert die emotionale Bindung der Konsumenten zur Marke. Laut Bain & Company sind Marken, die eine starke emotionale Bindung zu ihren Kunden aufbauen, 60 % loyaler als Marken, die keine emotionale Verbindung schaffen. Geschichten bieten Konsumenten mehr als nur den Nutzen eines Produkts – sie bieten eine Wertewelt, mit der sie sich identifizieren können. Diese Identifikation ist der Grundstein für langfristige Markenloyalität. Kunden kehren eher zurück und sind bereit, auch in Zukunft bei der Marke zu kaufen.

    4. Steigerung der Markenwahrnehmung und -präsenz

    Durch die emotionale Wirkung von Geschichten können Marken nicht nur ihre Bindung zu bestehenden Kunden stärken, sondern auch ihre Wahrnehmung bei neuen Zielgruppen steigern. Emotionale Erlebnisse und Geschichten sorgen dafür, dass Konsumenten eine Marke nicht nur einmal wahrnehmen, sondern sich auch aktiv mit ihr beschäftigen und sie weiterempfehlen. Dies hat eine direkte Auswirkung auf den Customer Lifetime Value (CLV) und den langfristigen Erfolg einer Marke.

    Die Wissenschaft hinter Storytelling

    Die Wirksamkeit von Storytelling in der Werbung wird durch zahlreiche wissenschaftliche Studien gestützt. Eine Studie der Stanford University fand heraus, dass 63 % der Menschen sich eine Geschichte merken können, während lediglich 5 % sich an eine einzelne Statistik erinnern können. Das liegt daran, dass Geschichten mehr als nur eine Aneinanderreihung von Informationen sind – sie sprechen das emotionale Zentrum des Gehirns an und bleiben dadurch länger im Gedächtnis.

    Die Harvard Business Review beschreibt, dass eine emotionale Reaktion auf eine Geschichte nicht nur das Gedächtnis stärkt, sondern auch das Entscheidungsverhalten beeinflusst. Konsumenten treffen Entscheidungen oft nicht nur auf der Grundlage von Fakten und rationalen Argumenten, sondern vielmehr aufgrund von Gefühlen und Erfahrungen, die sie mit einer Marke oder einem Produkt verbinden. Dies bedeutet, dass Geschichten – wenn sie gut erzählt werden – nicht nur die Aufmerksamkeit der Zielgruppe gewinnen, sondern auch den Entscheidungsprozess erheblich beeinflussen können.

    Die Bestandteile einer starken Markengeschichte

    Eine starke Markengeschichte ist mehr als nur ein netter Text oder ein Video – sie muss gezielt strukturiert und sorgfältig durchdacht sein. Hier sind die Schlüsselelemente, die jede erfolgreiche Story ausmachen:

    Eine klare Hauptfigur

    Ob der Gründer, ein Kunde oder eine fiktive Figur – jede Geschichte braucht einen Protagonisten. Diese Hauptfigur kann der Kunde selbst sein, der mit einem Problem konfrontiert wird, oder auch das Unternehmen, das als Held auftritt und eine Lösung bietet. Die Hauptfigur muss für die Zielgruppe nachvollziehbar und relatable sein, damit die emotionale Bindung funktioniert.

    Ein Problem oder eine Herausforderung

    Jede gute Geschichte hat ein zentrales Problem oder eine Herausforderung, die überwunden werden muss. In der Markenkommunikation kann dies das Problem der Zielgruppe widerspiegeln, das durch das Produkt oder die Dienstleistung gelöst wird. Es geht darum, die “Schwäche” oder die Bedürfnisse der Konsumenten zu erkennen und aufzuzeigen, wie die Marke dabei hilft, diese zu überwinden.

    Die Lösung durch die Marke

    Die Lösung sollte klar und eindeutig sein: Das Produkt oder die Dienstleistung der Marke muss in der Geschichte eine zentrale Rolle dabei spielen, das Problem zu lösen. Es geht darum, das Produkt als den entscheidenden Faktor zu präsentieren, der das Leben des Protagonisten verbessert.

    Ein emotionales Finale

    Am Ende sollte die Geschichte einen emotionalen Höhepunkt oder ein finales, berührendes Element bieten, das die Erzählung abrundet und die Zielgruppe nachhaltig beeindruckt. Ein starkes emotionales Finale sorgt dafür, dass die Marke im Gedächtnis bleibt und die Botschaft weitergetragen wird.

    Best Practices für erfolgreiches Storytelling in der Werbung

    1. Authentizität zählt

    In einer Welt, in der Konsumenten zunehmend gegen übertriebene Werbeversprechen immun werden, ist Authentizität von größter Bedeutung. Ehrliche, glaubwürdige Geschichten, die die wahren Werte der Marke widerspiegeln, kommen besser an als oberflächliche Werbebotschaften. Die Verbraucher schätzen Marken, die transparent und ehrlich sind und sich um die Bedürfnisse ihrer Kunden kümmern.

    2. Plattformgerecht erzählen

    Jede Plattform hat ihre eigenen Anforderungen und Möglichkeiten. Ein Instagram-Post benötigt eine andere Erzählweise als ein YouTube-Video oder ein Blogartikel. Erfolgreiches Storytelling bedeutet, die Geschichte so zu erzählen, dass sie auf der jeweiligen Plattform optimal zur Geltung kommt.

    3. Interaktive Elemente nutzen

    Interaktive Anzeigen oder personalisierte Inhalte können das Engagement der Zielgruppe erheblich steigern. Gamification, interaktive Storytelling-Elemente oder personalisierte Erlebnisse machen es den Konsumenten leichter, sich mit der Marke zu identifizieren und aktiv in die Geschichte einzutauchen.

    4. Konsistenz über alle Kanäle hinweg

    Die Markengeschichte sollte sich nahtlos über alle Kanäle hinweg erstrecken – von der Website über Social Media bis hin zu Kampagnen. Konsistenz stellt sicher, dass die Geschichte immer wieder erzählt wird und sich in den Köpfen der Konsumenten verankert.

    Fazit: Mit Storytelling zur starken Marke

    Storytelling ist weit mehr als nur ein Trend – es ist ein unverzichtbares Werkzeug für den Aufbau einer starken, langfristigen Marke. Marken, die authentische und emotionale Geschichten erzählen, gewinnen nicht nur die Aufmerksamkeit ihrer Zielgruppen, sondern schaffen auch eine tiefere Verbindung, die zu höherer Markenloyalität und Kundenbindung führt. In der heutigen, wettbewerbsintensiven Marketinglandschaft ist Storytelling der entscheidende Faktor, der den Unterschied zwischen einer vergänglichen Marke und einer, die bleibt, ausmacht.



    Quellen: 

  • HighImpact-Ads: Was sie so wirkungsvoll macht und wie du sie richtig einsetzt

    3 minuten

    In einer Welt voller Werbebotschaften ist es entscheidend, aus der Masse herauszustechen. Hier kommen HighImpact-Ads ins Spiel – großflächige, interaktive und aufmerksamkeitsstarke Werbeformate, die gezielt zur Markenkommunikation eingesetzt werden können. Doch was macht sie so wirkungsvoll, und wie lassen sie sich strategisch sinnvoll nutzen?

    Was sind HighImpact-Ads?

    HighImpact-Ads sind kreative, visuell ansprechende Werbeformate, die über klassische Display- oder Social-Media-Ads hinausgehen. Sie kombinieren innovative Technologien mit aufmerksamkeitsstarkem Design, um Nutzer gezielt zu erreichen. Dazu gehören:

    Digital Out-of-Home (DOOH) – Großflächige digitale Werbeflächen in stark frequentierten öffentlichen Bereichen, die bewegte Inhalte und interaktive Elemente nutzen.

    Rich Media Ads – Interaktive Banner mit Videos, Animationen oder Gamification-Elementen, die Nutzer direkt einbinden und zur Interaktion animieren.

    Native HighImpact-Ads – Anzeigen, die sich nahtlos in den Content von Webseiten oder Apps einfügen und sich organisch in den Nutzerfluss integrieren.

    Cinemagraphs & Motion Graphics – Bewegte Bilder und subtile Animationen, die das Auge fesseln und für höhere Engagement-Raten sorgen.

    Expandable & Scrollable Ads – Anzeigen, die sich beim Scrollen oder durch Nutzerinteraktion vergrößern und zusätzliche Inhalte preisgeben.

    Warum sind HighImpact-Ads so wirkungsvoll?

    Die Wirksamkeit von HighImpact-Ads wurde durch verschiedene Studien untersucht. Hier einige Aspekte, die für ihren gezielten Einsatz sprechen:

    Höhere Aufmerksamkeit: Ihre Größe und kreative Gestaltung sorgen für mehr Sichtbarkeit. Eine Studie von Inskin Media und Lumen Research zeigte, dass HighImpact-Formate die visuelle Verweildauer um 39 % erhöhen. Zudem lassen sich mit diesen Formaten höhere Click-Through-Rates (CTR) erzielen als mit herkömmlichen Standardanzeigen.

    Stärkere emotionale Verbindung: Interaktive und visuell ansprechende Inhalte bleiben länger im Gedächtnis. Laut einer Untersuchung von Nielsen steigern HighImpact-Formate die ungestützte Markenerinnerung um 273 % im Vergleich zu Standardanzeigen. Dies bedeutet, dass Nutzer auch nach mehreren Tagen oder Wochen noch eine klare Erinnerung an die beworbene Marke haben.

    Mehr Engagement & bessere Conversion-Rates: Nutzer interagieren häufiger mit kreativen Werbeformaten, was sich direkt auf die Conversion-Rate auswirkt. Die gleiche Nielsen-Studie fand heraus, dass bereits nach zwei Kontakten mit einer HighImpact-Ad eine Werbeerinnerung von 55 % erreicht wird – im Vergleich zu acht Kontakten bei Standardformaten.

    Markenbildung & Storytelling: Sie ermöglichen es, Geschichten zu erzählen und damit eine emotionale Markenbindung aufzubauen. Die Studie von Inskin Media belegt zudem, dass HighImpact-Ads die Wahrnehmung nachfolgender Standardanzeigen um 27 % steigern, wodurch eine nachhaltige Werbewirkung erzielt wird. Unternehmen, die auf dieses Format setzen, profitieren langfristig von einer stärkeren Kundenbindung und Markenloyalität.

    Effizientere Nutzung von Werbebudgets: Da HighImpact-Ads eine höhere Sichtbarkeit und Engagement-Rate aufweisen, sind sie oft kosteneffizienter als Standardanzeigen, da weniger Impressionen nötig sind, um eine hohe Markenbekanntheit zu erreichen.

    Best Practices für den erfolgreichen Einsatz von HighImpact-Ads

    Damit HighImpact-Ads ihre volle Wirkung entfalten, gibt es einige bewährte Strategien:

    • Kreativität trifft Relevanz: Die Anzeige sollte nicht nur optisch beeindrucken, sondern auch eine klare Botschaft transportieren, die zur Zielgruppe passt. Hochwertiges Design gepaart mit einer relevanten Storytelling-Komponente kann die Wirkung enorm verstärken.
    • Mobile-Optimierung: Da viele Nutzer unterwegs sind, sollten HighImpact-Ads für mobile Endgeräte optimiert sein. Dies bedeutet kurze Ladezeiten, anpassungsfähige Formate und eine intuitive Nutzerführung.
    • Klare Call-to-Actions (CTAs): Eine fesselnde Anzeige allein reicht nicht – sie sollte die Nutzer auch zu einer Handlung motivieren. Ob es sich um ein Produktkauf, das Abonnieren eines Newsletters oder das Ansehen eines Videos handelt – eine gut platzierte CTA kann die Conversion-Rate signifikant steigern.
    • A/B-Testing & Performance-Messung: Teste verschiedene kreative Ansätze und analysiere, welche am besten funktionieren. Datengetriebene Optimierung kann dabei helfen, Kampagnen mit maximalem Erfolg zu gestalten.
    • Kombination mit anderen Werbeformaten: HighImpact-Ads entfalten ihre volle Wirkung oft in Kombination mit Standardwerbung. Eine Mischung aus aufmerksamkeitsstarken Formaten und wiederkehrenden Standardanzeigen kann den langfristigen Erfolg einer Kampagne erhöhen.

    Fazit: HighImpact-Ads als strategisches Werbeinstrument

    HighImpact-Ads sind eine interessante Möglichkeit, um Markenbewusstsein zu schaffen und die Werbewirkung nachhaltig zu steigern. Die Studien von Nielsen und Inskin Media belegen, dass sie nicht nur für mehr Aufmerksamkeit sorgen, sondern auch das Engagement steigern und zur langfristigen Kundenbindung beitragen. Durch den gezielten Einsatz dieser Formate können Werbetreibende sicherstellen, dass ihre Botschaft nicht nur wahrgenommen, sondern auch emotional verankert wird.

    Ob HighImpact-Ads die richtige Wahl für eine Kampagne sind, hängt von den individuellen Zielen und Rahmenbedingungen ab. Wer sich für diese Formate entscheidet, sollte strategisch vorgehen, um das volle Potenzial auszuschöpfen. In einer Zeit, in der Nutzer täglich mit unzähligen Werbebotschaften konfrontiert werden, können HighImpact-Ads eine sinnvolle Ergänzung zur bestehenden Werbestrategie sein.


    Quellen: