Tag: Werbebotschaft

  • Sommer, Spielspaß, Racing-Feeling pur!

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    Für Carrera-Revell durften wir die Faszination der Ultra Racers – Series 1 digital erlebbar machen. Zwei Wochen lang haben wir User mitgenommen in eine Welt voller Action, Wettbewerb und Geschwindigkeit.

    Im Mittelpunkt stand das, wofür REVELL CONTROL steht: pure Action. Zwei Gamer, zwei heranrasende Racer – und jede Menge ferngesteuerte Power, die Adrenalin spürbar macht.

    Über einen interaktiven Slider konnten Fans alle Racer entdecken und sich spielerisch mit der Marke beschäftigen – ein digitales Erlebnis, das im Gedächtnis bleibt.

    Und die Zahlen zeigen:

    • CTR 1,3 %
    • Viewability 91,8 %

    Ein starker Beweis, dass Emotionalität und Interaktion die perfekte Kombi für nachhaltigen Marken-Recall sind.

  • Was passiert, wenn Kreativität auf Technologie trifft?

    < 1 minute

    Im September durften wir das gemeinsam mit dem Team der Seven.One Entertainment Group zeigen – mit der Kampagne zu „The Power“.

    Die Umsetzung: ein immersives 3D-Erlebnis mit Animationen, Effekten und Bewegung, die direkt auf die Maus reagiert.
    Die Akteure fungieren als Hotspots, die bei Mouse-Over zusätzliche Inhalte zeigen. Ein Feature, das neugierig macht – und begeistert genutzt wurde.
    Ein interaktives Konzept, das besonders auf Desktop eindrucksvoll zur Geltung kommt.

    Das Ergebnis:

    • CTR 1,27%
    • Engagement Rate 21 %
    • 78 % der User haben die Werbung länger als 5 Sekunden angesehen

    Ein Beweis dafür, dass kreative Werbemittel wirken – besonders, wenn sie die Zielgruppe aktiv einbeziehen.

    Ein großes Dankeschön an das Team der Seven.One Entertainment Group für Euer Vertrauen und die reibungslose und partnerschaftliche Kommunikation!

  • Show, Don’t Tell – Die Kunst des Überzeugens in der Werbung

    3 minuten

    In der Welt der Werbung gilt mehr denn je: „Show, don’t tell.“ Dieser aus der Literatur stammende Grundsatz ist ein zentrales Prinzip effektiver Markenkommunikation. Während der Satz in der Schreibkunst dafür steht, Informationen nicht direkt zu benennen, sondern durch Handlungen, Bilder und Sinneseindrücke zu vermitteln, findet er in der Werbung eine kraftvolle Entsprechung: Konsumenten werden nicht belehrt – sie erleben.

    Von Behauptungen zu Beweisen

    Klassische Werbebotschaften wie „Unser Produkt ist das beste“ oder „Wir bieten höchste Qualität“ sind reine Behauptungen. Sie mögen wahr sein, aber ohne Beweis bleiben sie leere Versprechen. „Show, don’t tell“ bedeutet in der Werbung: Beweise liefern, Geschichten erzählen, Erlebnisse schaffen – statt bloßer Slogans.

    Beispiel:

    Anstatt zu sagen, dass ein Geländewagen besonders robust ist, zeigt ein Spot das Fahrzeug, wie es steile Berghänge erklimmt, durch Wasser fährt oder unter Extrembedingungen besteht. Die Botschaft wird nicht ausgesprochen, sie wird erlebbar gemacht.

    Visuelles Storytelling als Schlüssel

    In der digitalen Werbung – von Social Media über Display Ads bis hin zu Bewegtbild – gewinnt visuelles Storytelling zunehmend an Bedeutung. Gute Kampagnen nutzen Bilder, Metaphern, Emotionen und subtile Hinweise, um Werte, Emotionen und Nutzen zu vermitteln.

    Apple etwa hat nie wortreich erklärt, dass seine Produkte intuitiv, kreativ und hochwertig sind. Stattdessen zeigt das Unternehmen Menschen, die Musik komponieren, Filme drehen oder Ideen umsetzen – mit Apple-Produkten. Das Produkt steht im Mittelpunkt, ohne im Vordergrund zu stehen.

    Emotion statt Erklärung

    Menschen kaufen nicht aufgrund von Fakten, sondern aufgrund von Gefühlen. Werbung, die „zeigt“, spricht das limbische System an – das Zentrum unserer Emotionen. Wenn ein Spot eine Geschichte erzählt, mit der sich die Zielgruppe identifizieren kann, wird nicht nur die Markenbindung gestärkt – auch die Kaufentscheidung wird begünstigt.

    Interaktive Formate: „Show, don’t tell“ auf dem nächsten Level

    Mit interaktiven Anzeigenformaten – z. B. High-Impact Ads, interaktiven Videos oder AR-Ads – lässt sich das Prinzip „Show, don’t tell“ auf eine neue Ebene heben. Nutzer erleben die Marke durch Handlung: sie wischen, klicken, entdecken. Die Marke wird nicht beschrieben, sie wird entdeckt.

    Ein Beispiel sind Anzeigen, bei denen Nutzer ein virtuelles Produkt ausprobieren können – etwa ein Möbelstück im präferierten Farbstil einfärben oder aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten kann. Hier verschmilzt Erlebnis mit Werbung.

    Fazit

    „Show, don’t tell“ ist weit mehr als ein kreatives Prinzip – es ist eine Denkweise, die moderne Werbung prägt. In einer Zeit, in der Aufmerksamkeit zur knappen Ressource geworden ist, gewinnen Marken, die ihre Botschaften nicht erklären, sondern erfahrbar machen. Wer erzählt, langweilt. Wer zeigt, begeistert.

    Beispiele:

    Einzelhandel

    ProduktTell-AnsatzShow-Ansatz
    Nachhaltige Kleidung„Unsere Kleidung besteht aus Bio-Baumwolle und wird fair produziert.“Eine interaktive Ad lädt die Nutzer*innen ein, den Weg eines T-Shirts nachzuverfolgen – vom Bio-Baumwollfeld in Indien bis zur lokalen Näherei in Portugal. In kurzen Clips, Bildern und O-Tönen von Produzenten erleben sie die faire Produktionskette, klicken sich durch Stationen und sehen am Ende das Kleidungsstück im Online-Shop – mit dem Gefühl: Das ist nicht einfach Mode, das ist Haltung.

    Versicherung

    ProduktTell-AnsatzShow-Ansatz
    Hausratversicherung„Wir sichern, was Ihnen wichtig ist – schnell und zuverlässig.“Ein kurzer Spot zeigt in Zeitlupe, wie ein Missgeschick (z. B. ein Wasserschaden durch ein überlaufendes Aquarium) ein Zuhause in Chaos stürzt. Schnitt. Dieselbe Szene wird rückwärts abgespult – Wasser verschwindet, Möbel trocknen, alles wird wieder gut. Dann: Eine App wird geöffnet, der Schaden per Foto gemeldet – innerhalb von Sekunden. Kein Sprecher, nur Musik und das eingeblendete UI. Die Botschaft ist klar: Schaden passiert – wir machen’s rückgängig.

    Spielzeug

    ProduktTell-AnsatzShow-Ansatz
    Interaktives Lernspiel für Kinder„Fördert Kreativität und logisches Denken!“Ein Kind spielt konzentriert mit einem Tablet-Spiel: Es baut eine digitale Stadt mit realen Bausteinen, die per Kamera erkannt werden. Die Eltern beobachten begeistert, wie das Kind laut überlegt, Lösungen findet und kreativ kombiniert. Die Ad zeigt echte Spielsituationen, Kinderfragen und Erfolgsmomente – ohne Erklärtext. Am Ende steht nur: Entdecken. Bauen. Lernen.

    Quellen: