Für Carrera-Revell durften wir die Faszination der Ultra Racers – Series 1 digital erlebbar machen. Zwei Wochen lang haben wir User mitgenommen in eine Welt voller Action, Wettbewerb und Geschwindigkeit.
Im Mittelpunkt stand das, wofür REVELL CONTROL steht: pure Action. Zwei Gamer, zwei heranrasende Racer – und jede Menge ferngesteuerte Power, die Adrenalin spürbar macht.
Über einen interaktiven Slider konnten Fans alle Racer entdecken und sich spielerisch mit der Marke beschäftigen – ein digitales Erlebnis, das im Gedächtnis bleibt.
Und die Zahlen zeigen:
CTR 1,3 %
Viewability 91,8 %
Ein starker Beweis, dass Emotionalität und Interaktion die perfekte Kombi für nachhaltigen Marken-Recall sind.
Im September durften wir das gemeinsam mit dem Team der Seven.One Entertainment Group zeigen – mit der Kampagne zu „The Power“.
Die Umsetzung: ein immersives 3D-Erlebnis mit Animationen, Effekten und Bewegung, die direkt auf die Maus reagiert. Die Akteure fungieren als Hotspots, die bei Mouse-Over zusätzliche Inhalte zeigen. Ein Feature, das neugierig macht – und begeistert genutzt wurde. Ein interaktives Konzept, das besonders auf Desktop eindrucksvoll zur Geltung kommt.
Das Ergebnis:
CTR 1,27%
Engagement Rate 21 %
78 % der User haben die Werbung länger als 5 Sekunden angesehen
Ein Beweis dafür, dass kreative Werbemittel wirken – besonders, wenn sie die Zielgruppe aktiv einbeziehen.
Ein großes Dankeschön an das Team der Seven.One Entertainment Group für Euer Vertrauen und die reibungslose und partnerschaftliche Kommunikation!
Wie Storytelling unsere Hormone triggert – und warum das in der Werbung Gold wert ist
Ich sage es gleich vorweg: Wenn ich heute noch eine Anzeige sehe, die mir in den ersten drei Sekunden erklären will, warum ich etwas „unbedingt brauche“, bin ich raus. Wir leben in einer Welt, in der Konsument:innen von früh bis spät mit Botschaften überflutet werden – von Werbung, Marken, Content, Content über Content. Und trotzdem schaffen es einige wenige Kampagnen, dass wir innehalten. Dass wir fühlen. Dass wir hängenbleiben.
Der Grund ist kein Zufall. Es ist Biochemie. Geschichten sprechen das an, was in uns Menschen tief verwurzelt ist: unsere neuronale und hormonelle Reaktion auf Bedeutung, Spannung, Empathie. Oxytocin, Dopamin, Endorphine – diese Stoffe entscheiden, ob eine Botschaft emotional ankommt oder einfach nur vorbeirauscht.
Ich nenne das gerne: Storytelling als biochemisches Marketinginstrument.
Was im Gehirn passiert, wenn wir Geschichten hören
Oxytocin – das Hormon der Verbindung
Oxytocin ist das „Vertrauenshormon“. Es wird ausgeschüttet, wenn wir Nähe, Empathie oder Verbundenheit empfinden. In einer bekannten Studie erhielten Proband:innen Oxytocin oder ein Placebo, während sie emotionale Kurzfilme sahen. Das Ergebnis war eindeutig: Diejenigen mit Oxytocin spendeten danach mehr Geld und fühlten sich stärker mit den Menschen in der Geschichte verbunden. (Studie: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3584120/)
Was heißt das für Marken? Wenn wir Geschichten erzählen, die nicht um Produkte, sondern um Menschen kreisen, um ihre Zweifel, Ängste, Hoffnungen, dann aktivieren wir genau diesen biologischen Mechanismus. Wir schaffen Nähe. Vertrauen. Bindung.
Endorphine – der natürliche Feelgood-Booster
Endorphine sind körpereigene Glücksbotenstoffe. Sie senken Stress, machen uns empfänglicher und steigern das Wohlbefinden. Wann entstehen sie? Zum Beispiel, wenn wir lachen, überrascht werden oder einfach etwas Angenehmes erleben. In Storytelling übersetzt heißt das: Humor, kleine Brüche, Momente der Leichtigkeit oder Wärme aktivieren genau diese Reaktion.
Eine gute Geschichte darf also auch mal schmunzeln lassen. Oder kurz irritieren. Denn genau das löst im Gehirn eine positive „Chemie“ aus, die wir mit der Marke verknüpfen.
Dopamin sorgt dafür, dass wir dranbleiben. Es wird ausgeschüttet, wenn wir etwas erwarten oder wenn Spannung aufgebaut wird. Darum lieben wir Cliffhanger. Darum hören wir Podcasts zu Ende, wenn die Erzählung uns mitzieht. Cortisol dagegen ist das Stresshormon, und ja, auch das ist wichtig. Interessanterweise kann gutes Storytelling Cortisol senken. In einer Studie mit hospitalisierten Kindern hat man nach dem Vorlesen von Geschichten weniger Stresshormone, mehr Oxytocin und sogar weniger Schmerzempfinden gemessen.
Geschichten sind also buchstäblich Medizin für Kopf und Herz – und ein unschlagbares Werkzeug, wenn wir Aufmerksamkeit halten und gleichzeitig Vertrauen aufbauen wollen.
Warum diese Prozesse für Marketing und Branding entscheidend sind
Hier wird’s praktisch: Wenn Geschichten diese biochemischen Reaktionen auslösen, dann hat das direkte Konsequenzen für Markenführung.
1. Sie erzeugen echte emotionale Bindung
Vertrauen entsteht nicht durch ein Versprechen, sondern durch Resonanz. Wenn Menschen sich in einer Geschichte wiederfinden, schüttet ihr Gehirn Oxytocin aus – und das macht sie offener, verbundener, loyaler.
2. Sie halten die Aufmerksamkeit länger
Dopamin sorgt für Fokus. Wenn eine Geschichte Spannung und Struktur hat, bleibt das Publikum dran – ganz ohne Zwang oder Clickbait.
3. Sie bauen Abwehr ab
Niemand will „beworben“ werden. Aber alle hören gern eine gute Geschichte. Wenn eine Marke es schafft, dass sich ihre Kommunikation nicht wie Werbung anfühlt, sondern wie eine authentische Erzählung, dann senkt das die innere Abwehrhaltung.
4. Sie aktivieren Handlung
Emotionale Involvierung führt zu Aktion: Teilen, Empfehlen, Kaufen. Menschen handeln, wenn sie etwas fühlen. Punkt.
Was gutes Storytelling leisten muss
Jetzt kommt der Teil, bei dem viele scheitern. Denn Storytelling ist nicht einfach „wir erzählen mal was“. Damit die biochemische Magie wirklich zündet, braucht es bestimmte Elemente:
Merkmal
Warum es wirkt
Charaktere mit Tiefe
Oxytocin reagiert auf Empathie. Wenn man sich in jemanden hineinversetzen kann, funktioniert Bindung.
Konflikt, Risiko, Spannung
Ohne Reibung keine Aufmerksamkeit. Dopamin liebt Herausforderungen.
Emotion & soziale Relevanz
Geschichten, die etwas Menschliches erzählen – über Angst, Liebe, Hoffnung, Zweifel – wirken auf einer tieferen Ebene.
Überraschung oder Wendepunkt
Unser Gehirn liebt Unerwartetes. Es signalisiert: „Achtung, hier passiert etwas Neues.“
Ein runder Abschluss
Die Belohnung. Das Gefühl von Sinn. Das lässt die Story positiv nachhallen.
Ton, Stimme, Rhythmus
Wie erzählt wird, ist fast wichtiger als was erzählt wird. Ein ehrlicher Ton bleibt hängen.
Wie sich das in der Praxis umsetzen lässt
Wichtigster Punkt: Starte nicht mit deinem Produkt, sondern mit einem Menschen. Erzähl, was ihn bewegt, was ihn nervt, wovor er Angst hat. Und dann zeig, wie Veränderung möglich ist – nicht durch dein Produkt, sondern durch das, was es ermöglicht.
Ein paar erprobte Prinzipien:
Fang mit einem Moment an, nicht mit einem Slogan
Zeig Emotionen, nicht nur Argumente
Bau Spannung auf, auch in kurzen Formaten
Nutze Musik, Stimme, Pausen – sie wirken stärker als Text
Miss, was wirklich berührt – nicht nur, was geklickt wird
Und bitte: Bleib authentisch. Menschen spüren sofort, wenn etwas zu glatt oder kalkuliert ist.
Die ethische Seite
Ja, Storytelling kann Menschen emotional bewegen. Aber es kann sie auch manipulieren – und das ist die Grenze, über die man als Marke sehr bewusst nachdenken sollte. Wenn du Geschichten nur nutzt, um kurzfristig Verhalten zu steuern, funktioniert das vielleicht einmal. Aber langfristig zerstört es Vertrauen.
Die beste Geschichte ist die, die wahrhaftig ist. Sie darf dramaturgisch durchdacht sein, ja. Aber sie sollte aus einer echten Haltung kommen. Das ist der Unterschied zwischen einer Kampagne und einer Marke mit Charakter.
Fazit
Geschichten sind kein nettes Beiwerk, sie sind das Fundament jeder starken Marke. Sie lösen biochemische Prozesse aus, die uns Menschen verbinden – diese Mechanismen sind kein Marketing-Trick, sondern zutiefst menschlich.
Wer Storytelling versteht, erzählt nicht bloß eine Geschichte – er schafft Resonanz. Und Resonanz ist das, was in Zeiten von Reizüberflutung, Algorithmen und Ad Fatigue den Unterschied macht.
Denn: Gute Geschichten verkaufen nicht. Sie berühren. Und das verkauft dann von ganz allein.
Quellen:
Storytelling increases oxytocin and positive emotions and decreases cortisol and pain in hospitalized children” – G. Brockington et al., PNAS (2021) https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.2018409118
Viele Unternehmen investieren in Branding, sind sich aber unsicher, wie sie den Erfolg ihrer Branding-Kampagnen messen können. Im Gegensatz zu Performance-Marketing, das klare KPIs wie Conversion Rate oder ROI bietet, erscheint Branding auf den ersten Blick oft schwer quantifizierbar. Doch Branding ist keineswegs ein „Blindflug“ – mit den richtigen Methoden und Tools lässt sich der Impact gezielt messen und optimieren. Eine fundierte Erfolgsmessung sorgt dafür, dass Unternehmen die richtige Strategie verfolgen und ihre Ressourcen effizient einsetzen.
Warum ist die Messbarkeit von Branding-Kampagnen wichtig?
Branding ist nicht nur ein kurzfristiges Marketing-Instrument, sondern ein fundamentaler Bestandteil jeder erfolgreichen langfristigen Marketingstrategie. Es beeinflusst maßgeblich, wie Kunden eine Marke wahrnehmen und sich mit ihr verbunden fühlen. Die positiven Effekte einer starken Marke sind klar nachweisbar – von einer höheren Kundenbindung bis hin zu größeren Marktanteilen.
Eine Studie von Nielsen zeigt, dass Branding-Kampagnen langfristig bis zu 80 % des Kaufverhaltens beeinflussen. Doch wie misst man diese Wirkung, wenn die Ergebnisse erst über Monate oder Jahre hinweg sichtbar werden? Branding muss messbar gemacht werden, um langfristige Erfolge und effiziente Ressourcenverwendung sicherzustellen. Unternehmen, die die Wirkung ihrer Branding-Maßnahmen genau verstehen, können ihre Marketingausgaben besser allokieren und ihre Strategien entsprechend anpassen.
Warum sollte Branding messbar gemacht werden?
Langfristige Strategie: Branding-Kampagnen entfalten ihre Effekte oft nicht sofort, sondern erst nach längerer Zeit. Die Auswirkungen auf das Kaufverhalten oder die Markenwahrnehmung zeigen sich häufig erst nach mehreren Monaten oder sogar Jahren. Trotzdem kann auch diese langfristige Wirkung mit den richtigen Metriken und Tools messbar gemacht werden.
Bessere Budgetallokation: Wer den Impact seiner Branding-Maßnahmen messen kann, weiß genau, wie er sein Marketingbudget effizienter einsetzen sollte. Durch die Messung von Branding-Effekten können Unternehmen Fehlinvestitionen vermeiden und sicherstellen, dass jede Marketingausgabe den gewünschten Effekt erzielt.
Optimierungspotenzial: Branding ist nicht statisch – es lässt sich kontinuierlich verbessern. Mit datengetriebenen Erkenntnissen können Unternehmen ihre Branding-Strategien gezielt optimieren, um eine noch stärkere Markenbindung und bessere Marktpositionierung zu erzielen.
Die wichtigsten KPIs für Branding-Kampagnen
1. Brand Awareness (Markenbekanntheit)
Die Markenbekanntheit ist eine der zentralen Kennzahlen im Branding. Sie zeigt, wie weit eine Marke in den Köpfen der Zielgruppe verankert ist und wie stark sie wahrgenommen wird. Wichtige Messgrößen sind:
Organische Suchanfragen nach der Marke (z. B. durch Google Trends)
Erwähnungen in sozialen Medien, Blogs oder Presseartikeln
Marken-Erinnerungswerte aus Umfragen, um festzustellen, wie gut sich Konsumenten an die Marke erinnern
2. Brand Lift (Markenwahrnehmung)
Brand Lift misst den Einfluss einer Branding-Kampagne auf die Markenwahrnehmung, indem die Werte vor und nach einer Kampagne verglichen werden. Plattformen wie Facebook, YouTube oder Google bieten speziell konzipierte Brand-Lift-Studien, die den Effekt von Branding-Kampagnen auf die Wahrnehmung gezielt analysieren. Laut einer Google-Studie steigern gut durchgeführte Branding-Kampagnen die Markenwahrnehmung um bis zu 20 %.
3. Engagement-Rate (Interaktionen)
Eine hohe Engagement-Rate zeigt, dass Nutzer aktiv mit der Marke und ihren Inhalten interagieren. Dies ist ein entscheidender Hinweis darauf, wie stark die Marke bei der Zielgruppe ankommt. Metriken umfassen:
Social Media Interaktionen (Likes, Shares, Kommentare)
Verweildauer auf der Website oder Landing Pages
Video Views und Completion Rates (Prozentsatz der Nutzer, die das Video vollständig ansehen)
4. Share of Voice (SOV)
Der Share of Voice (SOV) misst, wie oft eine Marke im Vergleich zur Konkurrenz erwähnt wird. Ein hoher SOV deutet darauf hin, dass die Marke in ihrer Branche oder ihrem Marktsegment dominierend wahrgenommen wird. Laut einer Studie von Kantar kann ein hoher SOV zu einem langfristigen Marktanteilswachstum führen, das bis zu 2,4-mal schneller wächst als bei Marken mit geringerem SOV.
5. Net Promoter Score (NPS)
Der NPS misst, wie wahrscheinlich es ist, dass Kunden die Marke weiterempfehlen. Eine hohe NPS-Bewertung ist ein Indikator für eine starke Markenbindung und positive Markenwahrnehmung. Unternehmen mit hohem NPS wachsen laut Bain & Company bis zu 4-mal schneller als der Branchendurchschnitt.
Tools zur Messung von Branding-Kampagnen
Die Messung von Branding ist dank moderner Technologien und Analysetools deutlich präziser geworden. Zu den gängigsten Tools gehören:
Google Trends & Social Listening: Diese Tools ermöglichen es, Erwähnungen der Marke und damit auch die Markenbekanntheit und -wahrnehmung in Echtzeit zu verfolgen.
Brand-Lift-Studien: Plattformen wie Facebook, YouTube und Google bieten detaillierte Analysen zur Markenwahrnehmung und helfen, den Effekt von Branding-Kampagnen besser zu verstehen.
Heatmaps & Verweildauer-Tracking: Tools wie Hotjar oder Crazy Egg zeigen, wie intensiv Nutzer mit den Inhalten der Marke interagieren und helfen, zu verstehen, was bei der Zielgruppe gut ankommt.
Umfragen & Fokusgruppen: Direkte Befragungen ermöglichen qualitative Insights, die besonders wichtig sind, um die emotionale Verbindung der Kunden zur Marke zu messen.
Best Practices zur Optimierung von Branding-Kampagnen
1. Langfristige Betrachtung: Branding-Erfolge sind oft nicht sofort sichtbar. Es dauert mehrere Monate, bis die langfristigen Effekte, wie eine verbesserte Markenwahrnehmung oder erhöhte Kundenbindung, spürbar werden.
2. Multichannel-Tracking: Eine ganzheitliche Messung setzt den Einsatz verschiedener Methoden voraus. Die Kombination von quantitativen und qualitativen Daten aus verschiedenen Kanälen (z. B. Social Media, Web-Analytics, Umfragen) liefert ein vollständiges Bild der Branding-Wirkung.
3. A/B-Testing: Durch das Testen von verschiedenen kreativen Ansätzen können Unternehmen herausfinden, welche Branding-Maßnahmen am erfolgreichsten sind. A/B-Tests helfen, die effektivsten Strategien zu identifizieren und datengestützt zu optimieren.
4. Verknüpfung mit Performance-KPIs: Branding und Performance-Marketing sollten nicht isoliert betrachtet werden. Branding sollte Performance-Werbung langfristig unterstützen, indem es Vertrauen und Wiedererkennbarkeit schafft und somit die Conversion-Raten und Kundengewinnung steigert.
Fazit: Branding messbar machen für nachhaltigen Erfolg
Auch wenn Branding nicht so unmittelbar messbar ist wie Performance-Marketing, gibt es zahlreiche Methoden, um den Impact gezielt zu tracken. Unternehmen, die Branding gezielt messen und ihre Strategien kontinuierlich optimieren, profitieren langfristig von einer stärkeren Markenloyalität, höheren Engagement-Raten und einem besseren Markenerlebnis.
Branding ist keine reine Image-Maßnahme – es ist ein Investment in die Zukunft des Unternehmens. Unternehmen, die heute in ihre Markenwahrnehmung investieren und diese messbar machen, sichern sich langfristig einen Wettbewerbsvorteil. Durch gezielte Messung und Optimierung von Branding-Kampagnen wird nicht nur das Markenimage gestärkt, sondern auch der langfristige Erfolg des Unternehmens gesichert. 🚀
In der Welt der Werbung gilt mehr denn je: „Show, don’t tell.“ Dieser aus der Literatur stammende Grundsatz ist ein zentrales Prinzip effektiver Markenkommunikation. Während der Satz in der Schreibkunst dafür steht, Informationen nicht direkt zu benennen, sondern durch Handlungen, Bilder und Sinneseindrücke zu vermitteln, findet er in der Werbung eine kraftvolle Entsprechung: Konsumenten werden nicht belehrt – sie erleben.
Von Behauptungen zu Beweisen
Klassische Werbebotschaften wie „Unser Produkt ist das beste“ oder „Wir bieten höchste Qualität“ sind reine Behauptungen. Sie mögen wahr sein, aber ohne Beweis bleiben sie leere Versprechen. „Show, don’t tell“ bedeutet in der Werbung: Beweise liefern, Geschichten erzählen, Erlebnisse schaffen – statt bloßer Slogans.
Beispiel:
Anstatt zu sagen, dass ein Geländewagen besonders robust ist, zeigt ein Spot das Fahrzeug, wie es steile Berghänge erklimmt, durch Wasser fährt oder unter Extrembedingungen besteht. Die Botschaft wird nicht ausgesprochen, sie wird erlebbar gemacht.
Visuelles Storytelling als Schlüssel
In der digitalen Werbung – von Social Media über Display Ads bis hin zu Bewegtbild – gewinnt visuelles Storytelling zunehmend an Bedeutung. Gute Kampagnen nutzen Bilder, Metaphern, Emotionen und subtile Hinweise, um Werte, Emotionen und Nutzen zu vermitteln.
Apple etwa hat nie wortreich erklärt, dass seine Produkte intuitiv, kreativ und hochwertig sind. Stattdessen zeigt das Unternehmen Menschen, die Musik komponieren, Filme drehen oder Ideen umsetzen – mit Apple-Produkten. Das Produkt steht im Mittelpunkt, ohne im Vordergrund zu stehen.
Emotion statt Erklärung
Menschen kaufen nicht aufgrund von Fakten, sondern aufgrund von Gefühlen. Werbung, die „zeigt“, spricht das limbische System an – das Zentrum unserer Emotionen. Wenn ein Spot eine Geschichte erzählt, mit der sich die Zielgruppe identifizieren kann, wird nicht nur die Markenbindung gestärkt – auch die Kaufentscheidung wird begünstigt.
Interaktive Formate: „Show, don’t tell“ auf dem nächsten Level
Mit interaktiven Anzeigenformaten – z. B. High-Impact Ads, interaktiven Videos oder AR-Ads – lässt sich das Prinzip „Show, don’t tell“ auf eine neue Ebene heben. Nutzer erleben die Marke durch Handlung: sie wischen, klicken, entdecken. Die Marke wird nicht beschrieben, sie wird entdeckt.
Ein Beispiel sind Anzeigen, bei denen Nutzer ein virtuelles Produkt ausprobieren können – etwa ein Möbelstück im präferierten Farbstil einfärben oder aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten kann. Hier verschmilzt Erlebnis mit Werbung.
Fazit
„Show, don’t tell“ ist weit mehr als ein kreatives Prinzip – es ist eine Denkweise, die moderne Werbung prägt. In einer Zeit, in der Aufmerksamkeit zur knappen Ressource geworden ist, gewinnen Marken, die ihre Botschaften nicht erklären, sondern erfahrbar machen. Wer erzählt, langweilt. Wer zeigt, begeistert.
Beispiele:
Einzelhandel
Produkt
Tell-Ansatz
Show-Ansatz
Nachhaltige Kleidung
„Unsere Kleidung besteht aus Bio-Baumwolle und wird fair produziert.“
Eine interaktive Ad lädt die Nutzer*innen ein, den Weg eines T-Shirts nachzuverfolgen – vom Bio-Baumwollfeld in Indien bis zur lokalen Näherei in Portugal. In kurzen Clips, Bildern und O-Tönen von Produzenten erleben sie die faire Produktionskette, klicken sich durch Stationen und sehen am Ende das Kleidungsstück im Online-Shop – mit dem Gefühl: Das ist nicht einfach Mode, das ist Haltung.
Versicherung
Produkt
Tell-Ansatz
Show-Ansatz
Hausratversicherung
„Wir sichern, was Ihnen wichtig ist – schnell und zuverlässig.“
Ein kurzer Spot zeigt in Zeitlupe, wie ein Missgeschick (z. B. ein Wasserschaden durch ein überlaufendes Aquarium) ein Zuhause in Chaos stürzt. Schnitt. Dieselbe Szene wird rückwärts abgespult – Wasser verschwindet, Möbel trocknen, alles wird wieder gut. Dann: Eine App wird geöffnet, der Schaden per Foto gemeldet – innerhalb von Sekunden. Kein Sprecher, nur Musik und das eingeblendete UI. Die Botschaft ist klar: Schaden passiert – wir machen’s rückgängig.
Spielzeug
Produkt
Tell-Ansatz
Show-Ansatz
Interaktives Lernspiel für Kinder
„Fördert Kreativität und logisches Denken!“
Ein Kind spielt konzentriert mit einem Tablet-Spiel: Es baut eine digitale Stadt mit realen Bausteinen, die per Kamera erkannt werden. Die Eltern beobachten begeistert, wie das Kind laut überlegt, Lösungen findet und kreativ kombiniert. Die Ad zeigt echte Spielsituationen, Kinderfragen und Erfolgsmomente – ohne Erklärtext. Am Ende steht nur: Entdecken. Bauen. Lernen.
In einer Welt, in der Konsumenten von Informationen regelrecht überflutet werden, reicht es nicht mehr aus, lediglich Produkte zu bewerben. Erfolgreiche Marken von heute setzen auf Geschichten, die Emotionen wecken und eine nachhaltige Verbindung zu ihren Zielgruppen aufbauen. Storytelling ist längst kein bloßer Trend mehr – es ist ein Schlüssel zu langfristigem Erfolg und einer starken Markenidentität. In diesem Blogpost erfährst du, warum Storytelling so entscheidend für den Aufbau einer Markenstrategie ist, welche wissenschaftlichen Grundlagen es gibt und wie du mit einer überzeugenden Markengeschichte die Loyalität deiner Kunden gewinnst.
Warum Storytelling in der Werbung so wichtig ist
Von Donald Miller ganz treffend beschrieben:
„Menschen kaufen keine Produkte. Sie kaufen Geschichten, die diese Produkte erzählen.”
Laut einer Untersuchung der Harvard Business Review aktiviert das Erzählen von Geschichten bis zu sieben verschiedene Gehirnregionen gleichzeitig, darunter Bereiche, die für Emotionen, Sprache und motorische Fähigkeiten zuständig sind. Das ist ein entscheidender Vorteil, wenn es darum geht, eine tiefere Verbindung zu den Konsumenten aufzubauen. Menschen sind von Natur aus Geschichtenliebhaber und sind wesentlich besser in der Lage, sich Informationen zu merken, die in eine Erzählung eingebettet sind. Studien belegen, dass wir uns Informationen, die in eine Geschichte eingebunden sind, 22-mal besser merken als reine Fakten.
Emotionale Geschichten, die eine Erzählung mit einer tiefen, menschlichen Bedeutung verbinden, aktivieren das limbische System – der Teil des Gehirns, der für die Gedächtnisbildung und Entscheidungsprozesse zuständig ist. Das bedeutet, dass Marken, die Geschichten erzählen, nicht nur die Aufmerksamkeit ihrer Zielgruppen gewinnen, sondern auch deren Entscheidungen beeinflussen können. Und diese emotionalen Verbindungen sind der Schlüssel zu loyalen Kunden und einer starken Marke.
„Storytelling ist der Kommunikationsweg der Zukunft – Marken, die es verstehen, werden von der Konsumentenbindung profitieren.“ – Harvard Business Review
Die Vorteile von Storytelling in der Werbung
1. Emotionaler Mehrwert
Geschichten wecken Emotionen, und wie wir wissen, bleiben Emotionen im Gedächtnis. Menschen sind weitaus eher geneigt, sich an eine Marke zu erinnern, wenn sie mit einer emotionalen Geschichte verbunden ist, als wenn sie lediglich auf ein Produkt oder eine Dienstleistung hingewiesen werden. Headstream fand heraus, dass 55 % der Konsumenten eine Marke in Zukunft kaufen würden, wenn ihnen deren Geschichte gefällt. Noch beeindruckender ist, dass 44 % der Konsumenten diese Marke auch mit anderen teilen würden, was zu einer stärkeren Verbreitung und einer höheren Markenbekanntheit führt.
Die Prozentsätze ergeben zusammen nicht 100%, da es sich um eine Mehrfachauswahlfrage handelte.
2. Differenzierung vom Wettbewerb
In gesättigten Märkten ist es entscheidend, sich vom Wettbewerb abzuheben. Eine authentische, gut erzählte Geschichte kann den Unterschied ausmachen und eine Marke einzigartig und unverwechselbar machen. Wenn Konsumenten eine Marke mit einer Geschichte verbinden, die sie anspricht, wird diese Marke zu etwas mehr als nur einem Produkt – sie wird zu einem Teil ihrer eigenen Identität und ihrer Werte. Dies schafft eine unverwechselbare Positionierung auf dem Markt.
3. Höhere Kundenbindung und Markenloyalität
Eine gut erzählte Markengeschichte fördert die emotionale Bindung der Konsumenten zur Marke. Laut Bain & Company sind Marken, die eine starke emotionale Bindung zu ihren Kunden aufbauen, 60 % loyaler als Marken, die keine emotionale Verbindung schaffen. Geschichten bieten Konsumenten mehr als nur den Nutzen eines Produkts – sie bieten eine Wertewelt, mit der sie sich identifizieren können. Diese Identifikation ist der Grundstein für langfristige Markenloyalität. Kunden kehren eher zurück und sind bereit, auch in Zukunft bei der Marke zu kaufen.
4. Steigerung der Markenwahrnehmung und -präsenz
Durch die emotionale Wirkung von Geschichten können Marken nicht nur ihre Bindung zu bestehenden Kunden stärken, sondern auch ihre Wahrnehmung bei neuen Zielgruppen steigern. Emotionale Erlebnisse und Geschichten sorgen dafür, dass Konsumenten eine Marke nicht nur einmal wahrnehmen, sondern sich auch aktiv mit ihr beschäftigen und sie weiterempfehlen. Dies hat eine direkte Auswirkung auf den Customer Lifetime Value (CLV) und den langfristigen Erfolg einer Marke.
Die Wissenschaft hinter Storytelling
Die Wirksamkeit von Storytelling in der Werbung wird durch zahlreiche wissenschaftliche Studien gestützt. Eine Studie der Stanford University fand heraus, dass 63 % der Menschen sich eine Geschichte merken können, während lediglich 5 % sich an eine einzelne Statistik erinnern können. Das liegt daran, dass Geschichten mehr als nur eine Aneinanderreihung von Informationen sind – sie sprechen das emotionale Zentrum des Gehirns an und bleiben dadurch länger im Gedächtnis.
Die Harvard Business Review beschreibt, dass eine emotionale Reaktion auf eine Geschichte nicht nur das Gedächtnis stärkt, sondern auch das Entscheidungsverhalten beeinflusst. Konsumenten treffen Entscheidungen oft nicht nur auf der Grundlage von Fakten und rationalen Argumenten, sondern vielmehr aufgrund von Gefühlen und Erfahrungen, die sie mit einer Marke oder einem Produkt verbinden. Dies bedeutet, dass Geschichten – wenn sie gut erzählt werden – nicht nur die Aufmerksamkeit der Zielgruppe gewinnen, sondern auch den Entscheidungsprozess erheblich beeinflussen können.
Die Bestandteile einer starken Markengeschichte
Eine starke Markengeschichte ist mehr als nur ein netter Text oder ein Video – sie muss gezielt strukturiert und sorgfältig durchdacht sein. Hier sind die Schlüsselelemente, die jede erfolgreiche Story ausmachen:
Eine klare Hauptfigur
Ob der Gründer, ein Kunde oder eine fiktive Figur – jede Geschichte braucht einen Protagonisten. Diese Hauptfigur kann der Kunde selbst sein, der mit einem Problem konfrontiert wird, oder auch das Unternehmen, das als Held auftritt und eine Lösung bietet. Die Hauptfigur muss für die Zielgruppe nachvollziehbar und relatable sein, damit die emotionale Bindung funktioniert.
Ein Problem oder eine Herausforderung
Jede gute Geschichte hat ein zentrales Problem oder eine Herausforderung, die überwunden werden muss. In der Markenkommunikation kann dies das Problem der Zielgruppe widerspiegeln, das durch das Produkt oder die Dienstleistung gelöst wird. Es geht darum, die “Schwäche” oder die Bedürfnisse der Konsumenten zu erkennen und aufzuzeigen, wie die Marke dabei hilft, diese zu überwinden.
Die Lösung durch die Marke
Die Lösung sollte klar und eindeutig sein: Das Produkt oder die Dienstleistung der Marke muss in der Geschichte eine zentrale Rolle dabei spielen, das Problem zu lösen. Es geht darum, das Produkt als den entscheidenden Faktor zu präsentieren, der das Leben des Protagonisten verbessert.
Ein emotionales Finale
Am Ende sollte die Geschichte einen emotionalen Höhepunkt oder ein finales, berührendes Element bieten, das die Erzählung abrundet und die Zielgruppe nachhaltig beeindruckt. Ein starkes emotionales Finale sorgt dafür, dass die Marke im Gedächtnis bleibt und die Botschaft weitergetragen wird.
Best Practices für erfolgreiches Storytelling in der Werbung
1. Authentizität zählt
In einer Welt, in der Konsumenten zunehmend gegen übertriebene Werbeversprechen immun werden, ist Authentizität von größter Bedeutung. Ehrliche, glaubwürdige Geschichten, die die wahren Werte der Marke widerspiegeln, kommen besser an als oberflächliche Werbebotschaften. Die Verbraucher schätzen Marken, die transparent und ehrlich sind und sich um die Bedürfnisse ihrer Kunden kümmern.
2. Plattformgerecht erzählen
Jede Plattform hat ihre eigenen Anforderungen und Möglichkeiten. Ein Instagram-Post benötigt eine andere Erzählweise als ein YouTube-Video oder ein Blogartikel. Erfolgreiches Storytelling bedeutet, die Geschichte so zu erzählen, dass sie auf der jeweiligen Plattform optimal zur Geltung kommt.
3. Interaktive Elemente nutzen
Interaktive Anzeigen oder personalisierte Inhalte können das Engagement der Zielgruppe erheblich steigern. Gamification, interaktive Storytelling-Elemente oder personalisierte Erlebnisse machen es den Konsumenten leichter, sich mit der Marke zu identifizieren und aktiv in die Geschichte einzutauchen.
4. Konsistenz über alle Kanäle hinweg
Die Markengeschichte sollte sich nahtlos über alle Kanäle hinweg erstrecken – von der Website über Social Media bis hin zu Kampagnen. Konsistenz stellt sicher, dass die Geschichte immer wieder erzählt wird und sich in den Köpfen der Konsumenten verankert.
Fazit: Mit Storytelling zur starken Marke
Storytelling ist weit mehr als nur ein Trend – es ist ein unverzichtbares Werkzeug für den Aufbau einer starken, langfristigen Marke. Marken, die authentische und emotionale Geschichten erzählen, gewinnen nicht nur die Aufmerksamkeit ihrer Zielgruppen, sondern schaffen auch eine tiefere Verbindung, die zu höherer Markenloyalität und Kundenbindung führt. In der heutigen, wettbewerbsintensiven Marketinglandschaft ist Storytelling der entscheidende Faktor, der den Unterschied zwischen einer vergänglichen Marke und einer, die bleibt, ausmacht.
In einer Welt voller Werbebotschaften ist es entscheidend, aus der Masse herauszustechen. Hier kommen HighImpact-Ads ins Spiel – großflächige, interaktive und aufmerksamkeitsstarke Werbeformate, die gezielt zur Markenkommunikation eingesetzt werden können. Doch was macht sie so wirkungsvoll, und wie lassen sie sich strategisch sinnvoll nutzen?
Was sind HighImpact-Ads?
HighImpact-Ads sind kreative, visuell ansprechende Werbeformate, die über klassische Display- oder Social-Media-Ads hinausgehen. Sie kombinieren innovative Technologien mit aufmerksamkeitsstarkem Design, um Nutzer gezielt zu erreichen. Dazu gehören:
Digital Out-of-Home (DOOH) – Großflächige digitale Werbeflächen in stark frequentierten öffentlichen Bereichen, die bewegte Inhalte und interaktive Elemente nutzen.
Rich Media Ads – Interaktive Banner mit Videos, Animationen oder Gamification-Elementen, die Nutzer direkt einbinden und zur Interaktion animieren.
Native HighImpact-Ads – Anzeigen, die sich nahtlos in den Content von Webseiten oder Apps einfügen und sich organisch in den Nutzerfluss integrieren.
Cinemagraphs & Motion Graphics – Bewegte Bilder und subtile Animationen, die das Auge fesseln und für höhere Engagement-Raten sorgen.
Expandable & Scrollable Ads – Anzeigen, die sich beim Scrollen oder durch Nutzerinteraktion vergrößern und zusätzliche Inhalte preisgeben.
Warum sind HighImpact-Ads so wirkungsvoll?
Die Wirksamkeit von HighImpact-Ads wurde durch verschiedene Studien untersucht. Hier einige Aspekte, die für ihren gezielten Einsatz sprechen:
Höhere Aufmerksamkeit: Ihre Größe und kreative Gestaltung sorgen für mehr Sichtbarkeit. Eine Studie von Inskin Media und Lumen Research zeigte, dass HighImpact-Formate die visuelle Verweildauer um 39 % erhöhen. Zudem lassen sich mit diesen Formaten höhere Click-Through-Rates (CTR) erzielen als mit herkömmlichen Standardanzeigen.
Stärkere emotionale Verbindung: Interaktive und visuell ansprechende Inhalte bleiben länger im Gedächtnis. Laut einer Untersuchung von Nielsen steigern HighImpact-Formate die ungestützte Markenerinnerung um 273 % im Vergleich zu Standardanzeigen. Dies bedeutet, dass Nutzer auch nach mehreren Tagen oder Wochen noch eine klare Erinnerung an die beworbene Marke haben.
Mehr Engagement & bessere Conversion-Rates: Nutzer interagieren häufiger mit kreativen Werbeformaten, was sich direkt auf die Conversion-Rate auswirkt. Die gleiche Nielsen-Studie fand heraus, dass bereits nach zwei Kontakten mit einer HighImpact-Ad eine Werbeerinnerung von 55 % erreicht wird – im Vergleich zu acht Kontakten bei Standardformaten.
Markenbildung & Storytelling: Sie ermöglichen es, Geschichten zu erzählen und damit eine emotionale Markenbindung aufzubauen. Die Studie von Inskin Media belegt zudem, dass HighImpact-Ads die Wahrnehmung nachfolgender Standardanzeigen um 27 % steigern, wodurch eine nachhaltige Werbewirkung erzielt wird. Unternehmen, die auf dieses Format setzen, profitieren langfristig von einer stärkeren Kundenbindung und Markenloyalität.
Effizientere Nutzung von Werbebudgets: Da HighImpact-Ads eine höhere Sichtbarkeit und Engagement-Rate aufweisen, sind sie oft kosteneffizienter als Standardanzeigen, da weniger Impressionen nötig sind, um eine hohe Markenbekanntheit zu erreichen.
Best Practices für den erfolgreichen Einsatz von HighImpact-Ads
Damit HighImpact-Ads ihre volle Wirkung entfalten, gibt es einige bewährte Strategien:
Kreativität trifft Relevanz: Die Anzeige sollte nicht nur optisch beeindrucken, sondern auch eine klare Botschaft transportieren, die zur Zielgruppe passt. Hochwertiges Design gepaart mit einer relevanten Storytelling-Komponente kann die Wirkung enorm verstärken.
Mobile-Optimierung: Da viele Nutzer unterwegs sind, sollten HighImpact-Ads für mobile Endgeräte optimiert sein. Dies bedeutet kurze Ladezeiten, anpassungsfähige Formate und eine intuitive Nutzerführung.
Klare Call-to-Actions (CTAs): Eine fesselnde Anzeige allein reicht nicht – sie sollte die Nutzer auch zu einer Handlung motivieren. Ob es sich um ein Produktkauf, das Abonnieren eines Newsletters oder das Ansehen eines Videos handelt – eine gut platzierte CTA kann die Conversion-Rate signifikant steigern.
A/B-Testing & Performance-Messung: Teste verschiedene kreative Ansätze und analysiere, welche am besten funktionieren. Datengetriebene Optimierung kann dabei helfen, Kampagnen mit maximalem Erfolg zu gestalten.
Kombination mit anderen Werbeformaten: HighImpact-Ads entfalten ihre volle Wirkung oft in Kombination mit Standardwerbung. Eine Mischung aus aufmerksamkeitsstarken Formaten und wiederkehrenden Standardanzeigen kann den langfristigen Erfolg einer Kampagne erhöhen.
Fazit: HighImpact-Ads als strategisches Werbeinstrument
HighImpact-Ads sind eine interessante Möglichkeit, um Markenbewusstsein zu schaffen und die Werbewirkung nachhaltig zu steigern. Die Studien von Nielsen und Inskin Media belegen, dass sie nicht nur für mehr Aufmerksamkeit sorgen, sondern auch das Engagement steigern und zur langfristigen Kundenbindung beitragen. Durch den gezielten Einsatz dieser Formate können Werbetreibende sicherstellen, dass ihre Botschaft nicht nur wahrgenommen, sondern auch emotional verankert wird.
Ob HighImpact-Ads die richtige Wahl für eine Kampagne sind, hängt von den individuellen Zielen und Rahmenbedingungen ab. Wer sich für diese Formate entscheidet, sollte strategisch vorgehen, um das volle Potenzial auszuschöpfen. In einer Zeit, in der Nutzer täglich mit unzähligen Werbebotschaften konfrontiert werden, können HighImpact-Ads eine sinnvolle Ergänzung zur bestehenden Werbestrategie sein.